US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.

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Im Rahmen eines kanadischen Hackathons haben vier Studenten zwei animatronische Hände mit Unterstützung eines 3D-Druckers gebaut. Diese wurden dem Roboter SignBot verbaut. Die jungen Ingenieure haben damit begonnen, dem Roboter die amerikanische Gebärdengesprache zu lehren, wie das folgende Video zeigt.

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Der Prototyp von SignBot ähnelt einem Puppentheater, weil die Roboterhände an den Fäden hängen und auf Kommando gewünschte Bewegungen durchführen. Weitere Gehäuseteile mit dem 3D-Drucker nachzubauen, dürfte die Studenten vor keine allzu große Herausforderungen stellen. Aus Sicht der Sprachfähigkeiten kann der Roboter noch sehr wenige Worte wie „Hallo“ übersetzen oder vorgeführte Gebärden nachahmen. Weitere Sprachelemente sollen folgen.

SignBot: Roboterhände aus dem 3D-Drucker
Der SignBot Roboter kann Gebärdensprache. Seine Hände wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt (Bild © YouTube/Alex Foley)

Die Hände wurden von den Studenten im Vorfeld des „McHacks“ gebaut und auf dem Hackathon an der McGill University live zusammengesetzt. Die Software wurde am Tag des Events geschrieben. Die Nuance API dient der Spracherkennung und die Gebärden werden in einer eigenen Datenbank gespeichert. Zur Gebärdenerkennung kommt Leap Motion zum Einsatz. Jede Roboterhand wurde mit sieben Servomotoren ausgestattet, jedoch können davon nur sechs durch von dem Minicomputer Arduino Unos angesprochen werden. Zur Kommunikation zwischen Computer und Roboter entschieden sich die Studenten für die Johnny-Five-Library, die ein Javascript-Framework für das Internet der Dinge und Robotik ist und per Node.js leicht integriert werden kann.

Auf der Plattform Github steht die SignBot-Software zum kostenlosen Download bereit und kann weiterentwickelt werden. Das Programm könnte in Zukunft dazu dienen die Gebärdensprache zu erlernen oder zum Übersetzen eingesetzt werden. An der Duke University haben Studenten kürzlich den Polizei-Roboter Sentinel per 3D-Drucker hergestellt. Sentinel soll der Polizei helfen, Verkehrsstopps sicher durchzuführen.

Weitere News zum Thema Robotik und 3D-Druck: Der 3D-Drucker-Hersteller EOS unterstützt seit Februar das Roboterprojekt „Roboy“ der TU München und Wissenschaftler des MIT haben Anfang Februar einen gedruckten Roboter mit Hydrogel-Greifarmen gezeigt.

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