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Düsseldorf: Stahlkonzern Voestalpine errichtet Forschungszentrum für 3D-Metalldruck

Der Stahlkonzern Voestalpine aus Österreich plant bei Düsseldorf die Eröffnung von einem Forschungs- und Entwicklungszentrum für den 3D-Druck mit Metall. Für das Unternehmen steht der 3D-Metalldruck noch ganz am Anfang, birgt aber erhebliches Potenzial für die Industrie in den kommenden Jahren.

Logo VoestalpineDer österreichische Stahlkonzern Voestalpine eröffnet im kommenden Jahr ein Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Stadtgrenze von Düsseldorf. In dem For-schungscenter soll der 3D-Druck von Metallteilen umfangreich getestet werden. Zur Eröffnung sollen acht bis zehn Arbeitsplätze entstehen. Die Böhlerwerke der hundertprozentigen Tochterfirma Böhler-Udeholm von Voestalpine werden der Standort des Forschungszentrums sein.

Der 3D-Metalldruck befindet sich nach Angaben des Konzerns noch in den Kinderschuhen, weshalb alle Kompetenzen in der neuen Forschungsstelle gebündelt werden sollen. Die Herstellung metallischer Produkte per 3D-Druck sei komplexer als aus Kunststoff. Kunststoff wird üblicherweise für den 3D-Druck verwendet, wobei die es bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Filamente gibt. Das Ziel des zukünftigen Düsseldorfer Forschungszentrums sei es, komplexe Metallformen herzustellen ohne einen Materialverlust zu verursachen. Das Ausgangsmaterial soll Metallpulver wie Titan oder Werkzeugstahl sein.

Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie sieht das Unternehmen als größter Abnehmer gedruckter 3D-Metallprodukte. Ein Beispiel: Der Autohersteller Opel fertigt im thüringischen Werk Eisenach bereits sein Werkzeug mit einem 3D-Metalldrucker und erzielt dadurch eine ansehnliche Kostenersparnis.

Böhler-Uddeholm

Die Böhlerwerke am Stadtrand von Düsseldorf werden um ein Forschungszentrum für 3D-Metalldruck reicher (Bild © Böhler-Uddeholm).

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