Nach einer neuen Analyse der Marktforschungsfirma Gartner planen 65 Prozent der Lieferanten in den nächsten zwei Jahren in den 3D-Druck zu investieren. Wie Pete Basiliere, der Co-Autor des Studie schreibt, hat der 3D-Druck mittlerweile eine breitgefächerte Akzeptanz bei allen Unternehmen der Lieferkette.

Wie viel Prozente planen den Einstieg und in welchem Zeitraum? Im Rahmen der Studie wurden 248 Lieferanten von verschiedenen Industriebereichen zum 3D-Druck befragt. Von den Befragten setzen 26 Prozent bereits 3D-Druck ein oder erproben ihn. Einen Einstieg in den 3D-Druck. 39 Prozent der Befragten planen in den nächsten zwei Jahren 3D-Druck in die Unternehmensprozesse einzugliedern, 25 Prozent sehen dafür einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren vor. Und nur 10 Prozent der Befragten Lieferanten beabsichtigen in den kommenden fünf Jahren keinen Einstieg in den 3D-Druck.

Welche Aufgaben soll der 3D-Druck übernehmen? Die zweite Schlüsselfrage der Umfrage lautete wie 3D-Druck verwendet wird. Wie 29 Prozent der Befragten angaben, dient der 3D-Druck vor allem dazu einzigartige Produkte herzustellen und dem Kunden neben einer erhöhten Flexibilität auch eine bessere Auswahl an Produkten oder Prototypen zu bieten. 21 Prozent der Befragten sehen dadurch eine Kostenreduzierung und Umsatzgenerierung. Eine Effizienzsteigerung verfolgen 23 Prozent der befragten Lieferanten und bei 6 Prozent ist das Ziel bezüglich 3D-Druck unklar – sie sind also von der Technologie weitestgehend überzeugt, sehen aber auf Anhieb keine Anwendungsmöglichkeiten für Ihre Unternehmung.

In Bezug auf die Grenzen des 3D-Drucks verweist die Analyse auf folgende drei Schlussfolgerungen hin:

  1. Einmal in das Unternehmen eingeführt, ist die 3D-Drucktechnologie nicht so leicht austauschbar, weshalb Lieferanten ihren 3D-Drucker sehr sorgfältig basierend auf ihren Verwendungszweck auswählen müssen. Vor allem die industriellen 3D-Drucker aber auch nicht-industrielle Geräte, die dennoch eine sehr gute Druckqualität erreichen, kosten oft noch einen fünfstelligen Betrag, der sich natürlich für das Unternehmen schnellstmöglich amortisieren soll.
  2. 3D-Druck beschränkt sich im Vergleich zu klassischen Herstellungsverfahren noch auf einen sehr schmalen Bereich an Druckmaterialien (s.g. Filamenten), wie Kunststoff, Keramik, Biomaterialien und diverse Metalle. Unternehmen müssten daher entscheiden für welche Arten von Produkten sie den 3D-Druck einsetzen.
  3. Die Additive Fertigung sei allgemein mittlerweile verständlich, jedoch müsse der gesamte Prozesszyklus genauer analysiert und seitens der Experten kommuniziert werden. Neben Webseiten und Literatur oder natürlich auch dem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter von 3D-grenzenlos sind hier vor allem Messen und Fachtagungen gefragt, die Experten die Möglichkeit bieten ihre Informationen und Erfahrungen an interessierte Unternehmen weiter zu geben.

Die Umfrage behandelte auch andere Themen zum 3D-Druck einschließlich Cybersicherheit. Die Sicherheit spielt für Lieferanten eine wichtige Rolle beim geplanten Einsatz eines 3D-Druckers. Wer mehr über die Ergebnisse der Marktstudie erfahren möchte, kann sich den vollständigen Report hier bei Gartner besorgen.

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