Ein Startup aus den USA startete jetzt seine Unternehmung 3D-Drucker zu vermieten. Sowohl Privatverbraucher als auch Unternehmen können zum Pauschalbetrag für einen Zeitraum von einer Woche bis hin zu drei Monaten 3D-Drucker vor dem Kauf mieten und ausgiebig testen.

Logo Rent-a-Build

Ein Startup aus Denver in Colorado/ USA mit Namen Rent-a-Build bietet hochwertige 3D-Drucker von Markenherstellern zur Miete an. Die Miete beinhaltet die Einrichtung des 3D-Druckers, diverse Druckanweisungen und technische Unterstützung. Das Bewusstsein für das Thema 3D-Druck ist innerhalb der Privatverbraucher zuletzt deutlich gewachsen. Marktforscher prognostizieren explodierende Umsatzzahlen der 3D-Drucker-Hersteller mit Spezialisierung auf den Markt für Privatkunden.

Rent-a-Build löst ein bedeutendes Problem

Die Einstiegskosten sind für Normalverbraucher allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt, trotz Preise von teilweise bis zu unter 500 Euro, noch immer zu hoch. Das Problem als ist klar: Privatkonsumenten interessieren sich zwar sehr für die 3D-Drucker, sehen aber die eigenen Vorteile mit einem eigenen 3D-Drucker noch nicht in einem passenden Verhältnis zu den Anschaffungskosten. An diesem Problem knüpft Rent-a-Build an und bietet die Möglichkeit einen 3D-Drucker vor dem Kauf zu mieten und zu testen.

Die Zielgruppe von Rent-a-Build

Zielgruppe von Rent-a-Build sind allerdings nicht nur Neulinge, sondern auch Menschen die mit dem 3D-Druck ihren Lebensunterhalt verdienen. Oder dies planen. Bei einem technischen Problem könnte jemand einen 3D-Drucker für eine Woche mieten oder eine Firma könnte einen gemieteten 3D-Drucker verwenden um ein großes Projekt umzusetzen. Passt das Ergebnis mit den Erwartungen überein, können die Privatanwender oder Unternehmen sich anschließend das Gerät kaufen. Erfahrene Anwender könnten anhand eines gemieteten 3D-Druckers ebenso entscheiden, welches neue, fortschrittlichere Modell eine sinnvolle Investition sein könnte.

Zur Miete stehen bei Rent-a-Build 3D-Drucker von zwanzig verschiedenen Marken und Herstellern. Zu den Marken zählen u.a. namhafte Hersteller wie 3D Systems, Makerbot, Ultimaker und Da Vinci von XYZprinting. Die Mietkosten belaufen sich auf 50 bis 100 US-Dollar pro Woche. Gewählt werden kann zwischen einer Mietdauer von einer Woche, drei Wochen, ein Monat und drei Monaten. Es handelt sich  derzeit noch um ein Pilotprogramm, welches aktuell nur in Denver im US-Bundesstaat Colorado verfügbar ist, sicher aber als interessante Geschäftsidee schnell über die Grenzen Denvers und der USA herumsprechen wird.

3D-Drucker unter 100 Euro

Die Idee einer Vermietung von 3D-Druckern bietet vielen Menschen die Möglichkeit einen kostengünstigen Einblick in die Welt der 3D-Drucker zu bekommen. Vor allem Unternehmen können davon profitieren aber auch Privatanwender die eine Anschaffung planen. Neben der Möglichkeit einen 3D-Drucker zu mieten, zum Preis von bis zu 70 Euro pro Woche, gibt es alternativ auch schon Geräte im Niedrigpreissegment wie den Peachy Printer, MotaEWaste oder der Micro 3D.

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