Modeclix Collection:

Modekollektion mit acht Kleidern aus dem 3D-Drucker vorgestellt

Mit der „Modeclix Collection“ stellt die University of Hertfordshire aus Großbritannien eine Modelinie vor, die acht Kleider aus dem 3D-Drucker umfasst. Ziel des aus der Universität entstanden Projektes „Modeclix Project“ ist es, individuelle Kleider aus dem 3D-Drucker massenmarkttauglich zu machen.

Logo University of HertfordshireDas Modeclix Project der University of Hertfordshire aus Großbritannien hat mit der „Modeclix Collection“ acht Kleider aus dem 3D-Drucker hergestellt. Die gedruckten Kleider sind attraktiv, komfortabel und langlebig, berichtet die Universität. Der Schlüssel des Projekts ist die schnelle Anpassbarkeit der Kleider an die individuellen Kundenbedürfnisse. Konkret bedeutet das, dass innerhalb eines Tages jeder sein individuelles Kleidungsstück mit einem 3D-Drucker drucken und nicht mehr von der Stange kaufen muss.

Das Projekt wurde von Dr. Shaun Borstock an der University of Hertfordshire im „Digital-Hack Lab“ ins Leben gerufen. Für das Projekt zeichnet sich auch das Designer-Team des bekanten 3D-Spezialisten und Designers Prof. Mark Bloomfield verantwortlich, der Gründer des britischen Unternehmens „Electroboom“ ist. Electroboom hat sich auf die Entwicklung und Konzeption maßgeschneiderter Geschenkartikel, Accessoires und Interieur aus dem 3D-Drucker spezialisiert.

Nach Angaben von Dr. Borstock habe man beim 3D-Druck der Kleider darauf geachtet, dass sie stilvoll sind und dem Träger eine ausreichende Bewegungsfreiheit bieten. Die Prototypen werden mit der Hand gefärbt und das Ziel ist es die Kleider und Fertigung für den Massenmarkt zu etablieren. Es werde nur eine Frage der Zeit, bis man Dr. Borstock zufolge 3D-Modekollektionen auf der Straße und im Alltag sehen wird und 3D-gedruckte Kleider als normaler Bestandteil unseres Lebens wahrgenommen werden.

Die erste Prototyp-Linie besteht aus acht Kleidern und zwei Kopfbedeckungen, die individuell anpassbar sind. Die Größe und Form können auch nach dem 3D-Druck verändert werden, ebenso wie die Nähte in dem Material und individuell gewünschte Erweiterungen. Die Materialien können in jeder beliebigen Farbe oder Farbton eingefärbt werden. Die Modekollektion aus dem 3D-Drucker kann ab dem 1. Mai 2016 online und ab dem 23. Mai 2016 im „Electroboom Store“ in London bewundert werden.

Das Video zeigt ein „Making of“ der „Modeclix Collection“:

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