Das britische Unternehmen Versarien hat einen 3D-gedruckten „Lunar“-Lifestyle-Pod in den Markt eingeführt. Das Tiny Haus wird mit Graphenbeton gedruckt und kann als Büro, Schuppen oder Garage genutzt werden. Wir stellen es vor.

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Versarien LogoDas britische Unternehmen Versarien hat in einer Pressemitteilung die Markteinführung 3D-gedruckter Lifestyle-Pods bekannt gegeben. Diese „Lunar“-Lifestyle-Pods nutzen die mit Graphen angereicherte Zementbeimischung des Unternehmens. Das Material trägt den Namen Cementene und wird mit einem 3D-Druck-Roboter, den Versarien vor drei Wochen vom niederländischen Hersteller CyBe Construction B.V. erhalten hat, eingesetzt. Auch Denizen aus den USA präsentierte im vergangenen Sommer mit seinem „Smartpod“ ein Kleinbüro aus dem 3D-Drucker für das Arbeiten in der Natur. In einer weiteren News heute haben wir auch das japanische Unternehmen Serendix Partners vorgestellt, dass Tiny Häuser in weniger als 24 Stunden druckt.

Details zu den „Lunar“-Lifestyle-Pods von Versarien

Neill Rickets, CEO von Versarien, erklärt, dass das Unternehmen schon lange mit 3D-Druck von Plastikobjekten arbeitet, in diesem Fall aber erstmals Beton für den 3D-Druck verwendet. Die Schalenwände entstehen in rund 60 Minuten und können 12 Stunden später bewegt werden. Auf der Ladefläche eines Lastwagens wird die Kapsel anschließend transportiert und kann in vier Stunden vor Ort installiert werden.

Ein Pod kostet rund 30.000 britische Pfund (rund 35.700 Euro) und lässt sich sehr gut als Büro, Schuppen oder Garage nutzen. Laut Rickets würde es nicht sehr lange dauern, dass Versarien viel größere Gebäude bauen kann, da es sich um ein modulares Design handelt.

Ein Designer von Versarien hat das Lichtkonzept und den Zugang zum Außenbereich durch integrierte verglaste Türen und Fenster in voller Höhe in das Design entworfen. Die Nachhaltigkeit im Bauwesen ist ein für viele Unternehmen sehr wichtiges Thema. Der Graphenbeton, der für Versariens Pod genutzt wird, spart Kosten, da weniger Material benötigt wird, um die gleiche strukturelle Leistung wie gewöhnlicher Beton zu erreichen. Die schnellere Fertigstellung von den einzelnen Pods reduziert somit auch den CO2-Fußabdruck. Ende 2021 haben wir über den Beton-3D-Druck-Mix „D.fab“ berichtet, mit dem 90 % Materialkosten gespart werden können.

Neill Ricketts, sagte:

„Diese Markteinführung stellt die erste Anwendung einer Technologie dar, die das Potenzial hat, die Art und Weise zu verändern, wie die Welt das Bauen und die Renovierung von Immobilien sieht. Lunar bietet nicht nur Komfort für Hausbesitzer, sondern ist auch ein Hoffnungsschimmer für diejenigen, die keinen Zugang zu grundlegenden Annehmlichkeiten wie Unterkünften haben Häuser, die Menschen in entwickelten Ländern die Möglichkeit geben, ihre Häuser zu verändern und zu heben und zu verschieben.“

3D-gedruckte Pods von Versarien

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