Das Fraunhofer IFAM Dresden hat einen Calibur3-3D-Drucker von Wayland Additive in Betrieb genommen. Die Anlage auf Basis der NeuBeam-Technologie soll neue Impulse für Forschung und industrielle Anwendungen in der additiven Fertigung liefern.
Auf dieser Seite zum Thema 3D-Druck in Sachsen stellen wir aktuelle Informationen und News über Unternehmen, Entwicklungen, Forschungsprojekte und der allgemeinen Entwicklung des 3D-Drucks in Sachsen zur Verfügung.
In Sachsen leben derzeit etwa 4 Millionen Einwohner auf einer Fläche von insgesamt ca. 18.000 Quadratkilometern. Einige Regionen des Bundeslandes haben sich zu namhaften Industriestandorten entwickelt, so unter anderem die Ballungszentren rund um Leipzig, Dresden und Chemnitz. Aber auch in kleineren Städten gibt es mittlerweile einige vielversprechende Industrieunternehmen.
Gerade in der Forschung und Lehre wird auch über die Nutzung des 3D-Drucks geforscht. So ist beispielsweise in Zittau eine Zweigstelle des Fraunhofer IWU errichtet worden, das eng mit der hiesigen Hochschule kooperiert. Auch in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ist die Fraunhofer Gesellschaft vertreten. Hier gründete das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS gemeinsam mit der Technischen Universität das „Zentrum für Additive Forschung Dresden“. Dabei handelt es sich um das größte Kompetenzzentrum zur Entwicklung von High-Tech-Bauteilen durch die additive Fertigung in den neuen Bundesländern.
Aber auch in vielen anderen Regionen des Freistaates setzt man verstärkt auf den 3D-Druck. So nutzen vermehrt junge Unternehmen wie beispielsweise die in Reichenbach im Vogtland ansässige thirt layer GmbH diese Technologie. Einige international renommierte Unternehmen, die im Bereich des 3D-Drucks tätig sind, arbeiten hier mit sächsischen Unternehmen zusammen oder kaufen diese direkt auf.
Mittlerweile gibt es in Sachsen einige Technologiezentren, die unter anderem auf den 3D-Druck setzen. Dazu gehört beispielsweise das Freitaler Unternehmen SEs Solutions, das sich für den Erwerb eines großvolumigen German RepRap 3D-Druckers entschieden hat und damit Prototypen seiner Dachgepäckboxen fertigt. Zugleich übernimmt es für weitere regionale Unternehmen den 3D-Druck von Prototypen. Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen, die sich der additiven Fertigung widmen. Über diese Firmen und Einrichtungen werden wir in dieser Rubrik berichten.
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Das Fraunhofer IFAM Dresden hat einen Calibur3-3D-Drucker von Wayland Additive in Betrieb genommen. Die Anlage auf Basis der NeuBeam-Technologie soll neue Impulse für Forschung und industrielle Anwendungen in der additiven Fertigung liefern.
Lithoz GmbH hat in Amarea Technology investiert, um fortschrittliche Multi-Material-3D-Drucktechnologien zu fördern. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, hochpräzise und vielseitige 3D-Druckanwendungen zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf einer Kombination verschiedener Materialien wie Keramik, Metall und Polymeren liegt. Amarea Technology bringt dabei eine innovative Tropfen-Technologie ein, die eine höhere Genauigkeit und Qualität in der additiven Fertigung ermöglicht.
Intech Additive Solutions, ein 3D-Druckunternehmen aus Indien, und die Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH mit Sitz in Dresden (Sachsen) haben eine Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen sie mit Hilfe der AMOptoMet-Software Materialien für den Metall-3D-Druck entwickeln und optimieren. Die Unternehmen werden zusammenarbeiten, um den Bereich des Metall-3D-Drucks voranzutreiben.
Das Fraunhofer IWU aus Chemnitz in Sachsen hat im Jahr 2019 das SEAM-3D-Druckverfahren entwickelt und vorgestellt. Diese wurde auch beim Industrie-Großformat-3D-Drucker „SEAMHex“ verwendet, der kürzlich auf der Formnext zu sehen war und definitiv einen Blick wert ist. Wir stellen den interessanten SEAMHex 6-Achs-3D-Drucker einmal genauer vor.
Das sächsische Sondermaschinenbauunternehmen METROM stellt auf der in Kürze beginnenden Formnext 2022 eine mobile Reparaturfabrik vor. Das Herzstück der Anlage ist eine fünfachsige Pentapod-Konstruktion. Die Reparaturfabrik ermöglicht das Modifizieren und Bearbeiten von Teilen aus Metall, sowohl additiv als auch subtraktiv. Wir stellen METROMs mobile Reparaturfabrik einmal genauer vor.
Forscher an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Methode entwickelt, mit der es ihnen gelang, Insektenschutzmittel in ein 3D-druckbares, biologisch abbaubares Material zu integrieren. Damit konnten sie einen Ring mit einem 3D-Drucker herstellen, der als Träger weitaus länger den Schutz vor Insekten bietet, als Cremes oder Sprays. Wir stellen die Arbeit der Forscher aus Sachsen-Anhalt einmal vor.
Der Medizingerätehersteller BellaSeno aus Leipzig hat resorbierbare Brustimplantate aus dem 3D-Drucker entwickelt. Diese ermöglichen einen komplikationsärmeren Eingriff bei Brustoperationen. Nach ersten erfolgreichen Versuchen am Menschen sollen nun weitere Tests folgen.
HETEROMERGE, eine Ausgründung der TU Dresden, hat ein 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem automatisierter Materialaustausch für Hochpräzisions-3D-Drucker möglich ist. Dieser soll mit einer Genauigkeit von 10 Nanometern gelingen. Wir fassen das Wichtigste zu der Technologie mit dem das Unternehmen beim diesjährigen Sächsischen Gründerpreis der Innovationsplattform des Freistaates Sachsen – futureSAX- antritt, zusammen.
Die Polizei in Sachsen hat bei einer Hausdurchsuchung in Zwickau, OT Niederplanitz, vier zum Teil mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden. Diese wurden dem Anschein nach von einem 75-jährigen Sportschützen hergestellt. Zusätzlich fanden die Beamten noch zahlreiche weitere selbst hergestellte Teile für Schusswaffen, wie zum Beispiel Schalldämpfer. Dem Mann droht nun eine Ermittlung wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz.
An der TU Chemnitz wurde der weltweit erste Betonschwibbogen aus einem 3D-Drucker vorgestellt. Gemeinsam mit dem Steinbeis-Innovationszentrums FiberCrete aus Chemnitz entwickelten die Forscher die richtige faserbewehrte Betonmischung, eine Software zur Vorbereitung und Steuerung des 3D-Druckers und zwei Roboter, die sowohl den Beton-3D-Druck als auch Aufgaben zur Nachbearbeitung übernehmen können. Wir fassen das Wichtigste zu diesem Projekt zusammen.
Blackstone Resources, ein Schweizer Investmentunternehmen mit Fokus auf Batterietechnologie, hat die Serienproduktion seiner mit 3D-Druck hergestellten Batteriezellen in seinem neuen Produktionswerk in Döbeln (Sachsen), Deutschland, angekündigt. In der Großproduktionsanlage werden mit der Thick Layer Technology-3D-Drucktechnologie die Batterien für zum Beispiel Elektrofahrzeug in Serie gedruckt.
Die deutsche Moto-Denkfabrik Hookie aus Dresden in Sachsen hat ein futuristisches Konzept für ein Weltraum-Motorrad zur Erkundung der Marsoberfläche entwickelt. Um die NASA auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen, nutzten sie 3D-Drucker um den Prototypen herzustellen. Die NASA war sprachlos.
Der Leipziger Verein Building 3D e.V. führt am 29.09.2021 eine Präsenzveranstaltung zur additiven Fertigung durch. Die Veranstaltung „Forum Building 3D mittelständisch – additiv – innovativ“ bringt mit 23 Ausstellern und 8 Fachvorträgen mittelständischen Unternehmen aus der Region Mitteldeutschland die Vorteile der additiven Fertigung näher. Eine abschließende Zusammenkunft ermöglicht den Besuchern, die Erkenntnisse zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.
Das „Mitteldeutsche Forum Rapid Technologien – 3D-Druck in der Anwendung“ der Hochschule Mittweida findet am 2. Juni 2021 bereits zum 8. Mal statt. Das Forum, das sich jährlich mit den Partnerhochschulen Merseburg, Jena, Leipzig und Mittweida abwechselt, wird dieses Jahr an der HS Mittweida abgehalten. Es wird sich vor allem auch mit der Auswirkung der Pandemie auf den 3D-Druck auseinandersetzen.
Die in Sachsen ansässige Additive Drives GmbH hat von AM Ventures ein Seed Investment in Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar erhalten. Damit will das Dresdener Start-up die Markteinführung vorantreiben. Das Unternehmen bringt Elektromaschinen mit seinen Bauteilen aus dem 3D-Drucker in deutlich höhere Leistungs- und Wirkungsgradbereiche.
Dr. Jansen-Winkeln am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) setzt seit einiger Zeit bei schwierigen Tumoreingriffen im kleinen Becken auf die Möglichkeiten der 3D-Drucker. Mit CT-Scanning werden die betreffenden Regionen ausführlich gescannt und in ein digitales 3D-Modell umgewandelt. Anschließend kann das Modell mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden. Damit hat Dr. Jansen-Winkeln eine verbesserte Vorbereitung auf die Operation. Für die Patienten steigen die Erfolgschancen.
Das Cleantech-Start-up Additive Drives aus Sachsen arbeitet mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker, um Elektromotoren effizienter zu machen. Das Unternehmen, das erst vor einem Monat gegründet wurde, legt den Fokus auf einen Leistungsbereich um 100 Kilowatt für E-Antriebe in Hybriden und Autos. Wir stellen die Pläne von Additive Drives einmal vor.
Forscher der TU Dresden haben ein magnetisches Elastomerfilament auf TPU-Basis für den 3D-Druck mit der Fused Filament Fabrication-3D-Drucktechnologie entwickelt. Dabei halfen ihnen ein Magnetfeld und ein spezieller Druckkopf. Wir stellen die Arbeit der Forscher vor.
Der Forschungsverbund DRESDEN-concept und der Biotechnologie-Verband biosaxony e.V. arbeiten gemeinsam am 3D-Druck von optimierten Gesichtsschilden für medizinisches Personal in Sachsen. Rund 50 3D-Drucker stellen die dazu benötigten Rahmenbauteile her. Die fertigen Schilde werden unter anderem an sächsische Kliniken wie das Uniklinikum Dresden verteilt.
Forscher des Fraunhofer IWS und der TU Dresden in Sachsen haben gemeinsam Raketentriebwerke mit Aerospike-Düsen aus dem 3D-Drucker entwickelt. Diese entstanden mithilfe des 3D-Druckverfahrens Laser Powder Bed Fusion. Die Entwicklung zeigt, wie additive Fertigungsverfahren erfolgreich in bestehende Prozessketten integriert werden können.