Das kanadische Unternehmen Aspect Bioprinting hat mit einem neuen Verfahren einen wichtigen Investor gefunden, der dabei helfen soll das Bioprinting voranzutreiben.
Welche Entwicklungen finden zum 3D-Druck in Kanada statt? Was unternimmt die Wirtschaft, Wissenschaft aber auch die Regierung um an der weltweiten Entwicklung des 3D-Drucks teilzuhaben? Auf dieser Seite berichten wir über Forschungen, Entwicklungen, neueste 3D-Drucker-Produkte und -Anwendungen und vieles mehr aus dem nordamerikanischen Land Kanada.

Die ersten 5 Millionen US-Dollar wurden einer Non-Profit-Organisation mit Fokus auf Orthopädietechnik zur Verfügung gestellt. Fokuspunkt ist hier die Kooperation mit post-sekundären Institutionen und Industrie. Kanadas langfristige Ziel war es, ein Advanced Digital Manufacturing Hub (ADMH) mit weiteren 20 Millionen US-Dollar aufzubauen. Das ADMH bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen geeigneten Standort für die Anwendungsentwicklung des 3D-Drucks in den Bereichen der Medizin, Luftfahrt und Raumfahrt. Es handelt sich hier um Bereiche, in denen Experten, Marktforscher und Analysten dem 3D-Druck ein großes Potenzial voraussagen.
Mit dem ADMH wünscht sich Kanada selbst auch eine hohe Qualität seiner Entwicklungen und Produkte. Im Rahmen der ADMH entstehen die Notwendigkeit und Normen einer langen Lebensdauer, hochwertige Materialien und die Qualitätskontrolle, wobei das Prädikat „Made in Kanada“ in den Vordergrund gestellt wird. Kanada hat außerdem 750.000 US-Dollar in den Mikro-Metall-3D-Druck des Unternehmens Shimifrez investiert. Dieses Unternehmen ist auf dem Gebiet Mikro-Metallverarbeitung via Chemikalien der Weltmarktführer. Mit dieser Investition soll ein eher unbekanntes 3D-Druckverfahren unterstützt werden: Kupferteile werden mittels einer abgewandelten Galvanotechnikform mit einer Genauigkeit von 0,0001 mm hergestellt. Mit diesem Fertigungsprozess können sehr genaue Bauteile mit extrem feinen Strukturen hergestellt werden.
Darüber hinaus wurde das erste 3D-Druckprogramm für medizinische Anwendung im Krankenhaus Ottawa eröffnet. Dies soll der Planung von komplexen Operationen bessere Vorbereitungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. So werden die Ärzte in der Lage sein, schwierige und komplizierte Eingriffe besser zu planen und zu visualisieren. Neben Kanada investieren auch die USA hohe Beträge in Entwicklungen mit Fokus auf den 3D-Druck. Hier galt Barack Obama als ein bekennender Unterstützer der additiven Fertigungstechnologie, wobei er während seiner Präsidentschaft eine 140 Millionen US-Dollar schwere Investition in die Entwicklung von 3D-Drucktechnologien angekündigt hatte.
Auf dieser Themenseite zeigen wir eine Übersicht aller Beiträge, Entwicklungen und News zum Thema 3D-Druck in Kanada. Wir stellen innovative Produkte vor und berichten über interessante Geschäftsideen aus Kanada. So erhalten Sie einen besseren Eindruck, wie stark der 3D-Druck in Kanada fortgeschritten ist und wie er sich in der Zukunft weiter entwickeln wird (jetzt Newsletter abonnieren).
Das kanadische Unternehmen Aspect Bioprinting hat mit einem neuen Verfahren einen wichtigen Investor gefunden, der dabei helfen soll das Bioprinting voranzutreiben.
Nach dem ersten Erfolg von Matter and Form Inc., das Smartphone zu einem mobilen 3D-Scanner zu erweitern, startet das kanadische Startup jetzt eine weitere Crowdfunding-Kampagne. Ob die zweite Kampagne ähnlich erfolgreich werden kann und was hinter der Kampagne steckt, lest Ihr hier.
Das aus Kanada stammende Unternehmen Wiivv Wearables Inc. erhielt diese Woche eine Investition seitens der Evonik Venture Capital zur Entwicklung und Herstellung von Schuheinlagen aus dem 3D-Drucker.
AGT Robotics und Creaform sind zwei kanadische Unternehmen, die sich in ihren Zielen und Produkten sowie Einsatz von 3D-Technologie ähnlich sind. Jetzt haben sie gemeinsame Sache gemacht.
Das aus Toronto stammende Unternehmen NEA hat eine neue Kampagne auf indiegogo gestartet. Drei stylische 3D-Drucker in unterschiedlichen Größen können zu speziellen Konditionen geordert werden. Das Produkt sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern verspricht auch höchste Druckqualität.
Das Unternehmen Mosaic hat ein neues Zusatzgerät für den 3D-Druck entwickelt. Ziel ist es, das Potenzial des 3D-Drucks weiter auszuschöpfen ohne dabei neue Drucker in Unternehmen oder Haushalten zu installieren. Das Zusatzgerät “The Palette“ ist der Freund des 3D-Druckers und ermöglicht mehrfarbige 3D-Objekte.
Partnerschaften zwischen Herstellerunternehmen von 3D-Druckern und Online-Dienstleister zahlen sich aus. So können beide Seiten voneinander profitieren und die Technologie an die Orte bringen, die noch nicht in den Genuss kommen durften. Durch die Online-Plattform The3DBee soll dies bald im Nahen Osten möglich werden.
Kanada investiert 5 Millionen US-Dollar in Entwicklungen im Bereich des 3D-Drucks aus dem eigenen Land. Weitere 20 Millionen US-Dollar sollen folgen. Ziel ist die Schaffung von Innovationen und das Merkmal „Made in Kanada“ im Bereich des 3D-Drucks weltweit als Qualitätsmerkmal voranzutreiben.
Der 3D-Druckerhersteller 3D Systems hat die Produktionskapazitäten für Filamente und Kunststoffextrusionen erhöht. Am Standort Ontario, einer Provinz im Südosten Kanadas, wurde dafür eine zusätzliche Fertigungsanlage mit einer Fläche von 30.500 Quadratmetern gebaut.
Mit fortschreitender Entwicklung der 3D-Scanner und 3D-Drucker rücken die Technologien auch immer mehr in den Fokus der Firmen und Institute zur Erhaltung historischer Kunstwerke. Ein positives Beispiel für den Einsatz der Technologien zeigte sich jetzt in Kanada. Hier unterzeichnete die Regierung jetzt ein Lizenzabkommen mit dem Unternehmen Arius Technology um die 3D-Scan-Technik für Arbeiten zum Erhalte der Kunstwerke einsetzen zu dürfen.
Die kanadische Regierung hat sich weiterhin gegen die Herstellung von Waffen aus dem 3D-Drucker ausgesprochen. Es wird daran gearbeitet die neue Technologie zu verstehen. Dafür wurde eine Studie der kanadischen Regierung zum Thema Liberator in Auftrag gegeben.