Kanada investiert 5 Millionen US-Dollar in Entwicklungen im Bereich des 3D-Drucks aus dem eigenen Land. Weitere 20 Millionen US-Dollar sollen folgen. Ziel ist die Schaffung von Innovationen und das Merkmal „Made in Kanada“ im Bereich des 3D-Drucks weltweit als Qualitätsmerkmal voranzutreiben.

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Kanada FlaggeWie die kanadische Regierung am 13.03.2015 bekannt gab, stellt der nordamerikanische Staat 5 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von 3D-Druck im eigenen Land zur Verfügung. Kanada plant darüber hinaus in naher Zukunft weitere 20 Millionen US-Dollar bereit zu stellen.

Schätzungen zufolge erreicht der 3D-Druck ein Marktvolumen von 6,9 Milliarden US-Dollar in den kommenden 4 Jahren. Kanada möchte an dieser Entwicklung Teil haben und steigt nicht zu spät ein, die Grundlage für Innovationen „Made in Kanada“ in der generativen Fertigung zu schaffen.

Die 5 Millionen US-Dollar werden zur Unterstützung für das Orthopaedic Innovation Centre (OIC), einer Non-Profit-Organisation mit Schwerpunkt auf Orthopädie-Technik zur Verfügung gestellt. Schwerpunkt ist hier die Zusammenarbeit mit Industrie und post-sekundären Institutionen. Das langfristige Ziel Kandas ist es, mit weiteren 20 Millionen US-Dollar in den kommenden Jahren ein Advanced Digital Manufacturing Hub (ADMH) aufzubauen.

Das Advanced Digital Manufacturing Hub bietet Forschung und Unternehmen einen Standort für die Entwicklung von Anwendungen der additiven Fertigung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt sowie der Medizin. Alles Bereiche, in denen Analysten, Marktforscher und Experten dem 3D-Druck ein sehr großes Potenzial voraussagen. Kanada wünscht sich mit dem ADMH auch eine hohe Qualität seiner Produkte und Entwicklungen: Qualitätskontrolle, hochwertige Materialien, Normen und die Notwendigkeit einer langen Lebensdauer sind Anforderungen an die Produkte, die im Rahmen der Advanced Digital Manufacturing Hub entstehen und das Prädikat „Made in Kanada“ tragen sollen.

Auch die USA investiert hohe Summen in Entwicklungszentren mit Schwerpunkt auf additive Fertigung. Im März letzten Jahres kündigte der US-Präsident Barack Obama an, weitere 140 Millionen US-Dollar in den Aufbau von Innovationszentren für die Weiterentwicklung von 3D-Druck zu investieren. Barack Obama gilt als bekennender Unterstützer der 3D-Drucktechnologie.

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