Der US-amerikanische Desktop-3D-Drucker-Hersteller MakerBot hat sein neues 3D-Druck-Material ABS-R und das Trägermaterial RapidRinse vorgestellt, mit den METHOD X und METHOD X Carbon Systemen kompatibel sind. Damit sollen maßgenaue ABS-Teile so einfach wie PLA-Teile hergestellt werden können. Für die Nachbearbeitung seien bei diesen Materialien keine weiteren Zusatzgeräte nötig.

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Das 3D-Druck-Unternehmen MakerBot hat in einer Pressemitteilung eine neue ABS-Formulierung und ein sich schnell auflösendes Trägermaterial für den industriellen 3D-Druck angekündigt. Die neuen ABS-R- und RapidRinse-Materialien sind mit den 3D-Druckern METHOD X und METHOD X Carbon Fiber kompatibel und eignen sich für die Herstellung von Produktionsteilen und -Werkzeugen. Den 3D-Drucker METHOD X von MakerBot haben wir im Jahr 2019 präsentiert. MakerBot zufolge soll der 3D-Drucker den „echten“ ABS-3D-Druck ermöglichen. Im Vorjahr erschien die METHOD Carbon Fiber Edition.

Details zu ABS-R- und RapidRinse-Materialien

3D-Drucker-Material MakerBot ABS-R
Das 3D-Druck-Material ABS-R (im Bild) eignet sich für den 3D-Druck mit METHOD X und METHOD X Carbon Fiber (Bild © MakerBot).

MakerBot erklärt, dass ABS-R eine überlegene Druckzuverlässigkeit und -Leistung bieten soll und so wiederholbare und konsistentere ABS-Teile ermöglicht. Optimiert wird das Ganze mit dem sich schnell auflösenden RapidRinse-Trägermaterial, mit dem schnelle und kostspielige Nachbearbeitungsschritte entfallen sollen. Das Material lässt sich in warmem Leitungswasser ohne ätzende Chemikalien auflösen. MakerBot gibt außerdem an, dass sich das Trägermaterial unter den gleichen Bedingungen „deutlich schneller“ auflösen als andere hochtemperaturlösliche Trägermaterialien. Benutzer müssen MakerBot zufolge keine zusätzlichen Nachbearbeitungsgeräte mehr kaufen.

» Kostenloser Ratgeber: Was ist ABS? Alle Infos zu ABS-Filament im großen Kompendium

Mit der patentierten Variable Environmental Controlled Temperature (VECT) 110-Technologie von METHOD X kombiniert mit dem ABS-R- und den RapidRinse-Materialien können maßgenaue ABS-Teile von ±0,2 mm so einfach hergestellt werden wie PLA-Teile, ist sich MakerBot sicher. Die neuen Materialien, die dem Unternehmen zufolge zu einer sicheren und nachhaltigeren Anwendung des 3D-Drucks beitragen sollen, werden ab Dezember 2021 ausgeliefert.

3D-Druck-Objekte aus MakerBot ABS-R
MakerBot ABS-R (im Bild: 3D-Druck-Objekte) und RapidRinse-Materialien werden ab Dezember 2021 ausgeliefert (Bild © MakerBot).

MakerBot über die Materialien

Nadav Goshen, CEO von MakerBot, erklärt:

„Unser Ziel mit METHOD war es schon immer, den industriellen 3D-Druck einfach, zuverlässig und genau auf einem Desktop-3D-Drucker zu machen. Mit RapidRinse und ABS-R halten wir dieses Versprechen weiterhin ein. METHOD ist der einzige Desktop-3D-Drucker seiner Preisklasse mit einer beheizten Kammer, die eine Reihe fortschrittlicher Polymere, Verbundwerkstoffe und Metalle drucken kann – alles auf einer Maschine. Darüber hinaus ist RapidRinse ein weiterer Schritt, den wir mit Stratasys in unseren laufenden Bemühungen zur Unterstützung nachhaltiger Herstellungsverfahren und Industriesicherheitsstandards unternehmen.“

Video zu MakerBot X mit RapidRinse

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