Das finnische Unternehmen UPM hat auf der SLAS2020-Wissenschaftskonferenz mit GrowInk eine neue Reihe seiner Biotinten vorgestellt. Diese eignen sich für verschiedene Bioprinting-Anwendungen, wie zum Beispiel das Tissue Engineering. Neben der GrowInk-Reihe wurde außerdem noch eine neue Bioink der GrowDex-Reihe vorgestellt.

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Mit GrowInk wurden kürzlich vom finnischen Hersteller für alternative Energien und Materialien UPM auf der SLAS2020- Wissenschaftskonferenz eine Reihe neuer Biotinten für das Bioprinting vorgestellt. Die GrowInk-Biotinten eignen sich für 3D- Bioprinting-Anwendungen aus den Bereichen der regenerativen Medizin oder des Tissue Engineerings. Die Reihe enthält neuartige Hydrogele, die in vivo-Umgebungen emulieren und so das Zellwachstum und die Zelldifferenzierung unterstützen.

Details zur GrowInk Biotinte

Bei den Hauptkomponenten von GrowInk handelt es sich um nanofibrilläre Zellulose und Wasser. Daraus entsteht eine definierte Matrix, die direkt mit Zellen gemischt und angepasst werden kann. GrowDex-A ist ein steriles Hydrogel, das ebenfalls vorgestellt wurde. Mit diesem Hydrogel sollen biotinylierte Moleküle, Proteine, Peptide und Antibiotika für die 3D-Zellkultur gebunden werden.

GrowInk-Materialien gibt es im Moment in drei Varianten. GrowInk-N ist aus reiner nanofibrillärer Zellulose und natürlich undurchsichtig. GrowInk-T ist eine transparente, anionische Biotinte aus nanofibrillärer Zellulose, die für fortgeschrittene Anwendungen optional vernetzt werden kann, um gedruckte Strukturen zu härten. GrowInk-ALG ist eine nanofibrilläre Biotinte auf Zellulosebasis mit Alginat, das vernetzt werden kann. Das EU-geförderte BARBARA-Projekt entwickelt umweltfreundliche Biokunststoffe für den 3D-Druck aus Zitronenschalen.

Nachhaltige biomedizinische Produkte auf Holzbasis

Das 1996 gegründete UPM stellt nachhaltige biomedizinische Produkte auf Holzbasis her. Mit der GrowDex-Linie brachten sie Hydrogele für die 3D-Zellkultivierung und -forschung auf den Markt. Für den FDM-3D-Drucker UPM Formi 3D gab es 2018 von UPM ein recycelbares Biokomposit-Filament aus Zellulosefasern und Biopolymeren. Das finnische Unternehmen demonstriert mit der „Leaf Bridge“ die Stärke von Biokompositmaterialien am Beispiel einer Brücke aus dem 3D-Drucker.

Mehrere Firmen sind an dem Projekt beteiligt gewesen, darunter UPM Biocomposites, 3DStep Oy, Suunnittelukide Oy, Simons Element Oy, die Hochschule Tampere, die ROP Artist Group und Business Finland. Ihr Ziel war es, mehr über den 3D-Druck von Holzwerkstoffen herauszufinden. Über die weiteren Entwicklungen im Bereich der 3D-Druck-Materialien berichten wir auch in Zukunft im 3D-grenzenlos Newsletter (jetzt abonnieren).

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