Patent eingereicht:

Disney entwickelt mit Hilfe von 3D-Druckern weiche Roboter

Die Disney Enterprises Inc. hat vor Kurzem ein Patent für einen interaktiven Softbody-Roboter eingereicht, der auch aus 3D-gedruckten Teilen besteht. Die vorgestellten Entwürfe ähneln einem Schneemann bzw. der Baymax-Figur aus Disneys Big Hero 6.

Disney Research Logo Mickey MouseDie weichen Roboter sollen eine Blaupause für „humanoide Roboter und andere Roboter“ darstellen, die auch unabhängig von Menschen durch Berührungen kommunizieren können.

Für die Herstellung des Roboters sollen flexible Materialien, die in den Patentunterlagen als „ein Gummi, ein Kunststoff oder ein gummiartiges Material“ bezeichnet sind, verwendet werden. Um das Design zu testen, stellten die Erfinder eine Miniaturversion des Roboters her.

Dieses Modell, welches aus 3D-gedruckten Oberkörper-Segmenten besteht, wird entweder mit Luft- oder Flüssigkeitsstrahlen gesteuert, wie dies bereits vom autonomen Octobot der Harvard University bekannt ist. Das Material soll auch dabei helfen, den Aufprall zu absorbieren und das Risiko von Beschädigungen bzw. Verletzungen während der Interaktion mit dem Bot zu senken.

Den Patentunterlagen ist weiter zu entnehmen, dass der Roboter über eine „weiche Haut“ verfügt, die eine „robuste bis spielerische physikalische Interaktion“ erlaubt. Für den sensorischen Aspekt sei sie mit Drucksensoren ausgestattet.

Disney fertigt auch kundenspezifische 3D-gedruckte Puppen

Die Entwicklung des Disney Roboters.
Der Disney Roboter während seiner Entwicklung. (Bild © Disney Research)

Disney hat sich auch vorher schon großes Interesse am 3D-Druck gezeigt. So investierte das Unternehmen beispielsweise in das 3D-Druck basierte Unternehmen MakieLab, welches mit 3D-Druckern selbst designte Puppen herstellt, und in Open Bionics, das sich auf die Herstellung maßgeschneiderter Prothesen spezialisiert hat. Mittlerweile hat Disney MakieLab erworben.

Der 3D-Druck wird in immer stärkerem Umfang für Film- und TV-Produktionen genutzt, um so lebensähnliche Requisiten und Modelle für die Stop-Motion-Animation herzustellen. So nutzt beispielsweise Weta Workshop die Technologie für Spezialeffekte, andere Firmen wiederum erschaffen Figuren, die den Charakteren mehr Ausdruck verleihen können. Definitiv ein spannender Anwendungsbereich für den 3D-Druck, den wir auch in Zukunft weiter im Blick behalten werden (abonniere unseren kostenlosen Newsletter).

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