Inhalt:

Details zum Vagabund Moto V13

Der Kraftstofftank des V13, das Heck, die Luftfilterabdeckung und die Halterung für die Kontrollleuchten sowie die Lenkerschaltergehäuse wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt. Der Kraftstofftank besteht aus dem Thermoplast Nylon (PA12). Das Material bietet Eigenschaften wie große Flexibilität, Schlagfestigkeit und Abriebfestigkeit.
An dem V13 wurde zwei Jahre gearbeitet. Das Ergebnis ist ein minimalistisches Motorrad mit hoher Funktionalität. Zu den 3D-gedruckten Fahrzeugkomponenten kommen ein Edelstahlverteiler mit maßgeschneiderten Zwei-in-Eins-Kollektoren und einem modifizierten Akrapovic-Auspuff hinzu. Vorne befindet sich ein Husqvarna TC85-Kotflügel. Darüber befindet sich ein magnetischer Gepäckträger. Auf dem hinteren Rahmen liegt ein maßgeschneiderter Alcantara-Sitz. Die pulverbeschichteten Räder sind mit rostfreien Speichen ausgestattet.
3D-Druck bei Motorrädern
Immer öfter setzen Motorrad-Hersteller auf den 3D-Druck. Es sind Projekte wie das Falectra Elektromotorrad, entwickelt vom polnischen Designer Piotr Krzyczkowski. Oder das von BigRep gebaute vollständig funktionsfähige Elektromotorrad „NERA“, das komplett aus einem 3D-Drucker stammt. Erst kürzlich gab es mit dem Fuller Moto 2029 ein Motorrad, das mithilfe des Titan-3D-Drucks entstand. Die additive Fertigung erlaubt es den Herstellern „Unmögliches möglich zu machen“, was immer wieder für ausgefallene Kreationen sorgt. Die Verwendung von 3D-Druck hat außerdem den Vorteil, dass Motorräder in der Leistung durch weniger schwere Teile besser werden. Über die weitere Entwicklung in diesem Bereich berichten wir auch in Zukunft im kostenlosen 3D-Druck-Newsletter des 3D-grenzenlos Magazins (hier abonnieren).
Galerie
Video
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.









