Logo Robotfactory. Die 3D-Drucker von Robot Factory passen auf jeden Schreibtisch und ermöglichen einzigartige Kreationen, während die Geräte zum Verformen wesentlich schneller arbeiten, aber auch nur dann kostengünstig sind, wenn sie in großer Serie fertigen. Jetzt ist Robot Factory dazu übergangen, beide Verfahren zu kombinieren. Zum Einsatz kommt dabei eine 3D-FORMING Thermoformer, mit dem es möglich ist, schnell lebensmittelfreundliche Formen von jedem Objekt, das in 3D-Druck hergestellt wurde, zu fertigen.

3D-FORMING Gerät von Robotfactory. (Bild: © robotfactory.it)
3D-FORMING Gerät von Robot Factory. (Bild: © robotfactory.it)

Bereits im Jahr 2015 haben sie ein Copper-Kit für die Beschichtung von Kunststoff- oder Harz entwickelt. Zugleich bietet Robot Factory auch mehrere 3D-Drucker, so unter anderem den „3D One FDM“ 3D-Drucker und eine Reihe von 3DLPrinter SLA-Modelle an. Die neue Technologie ist deshalb besonders interessant, da mit dem Thermoformen eine sehr häufig verwendete Technologie zum Einsatz kommt. In diesem Fall werden erwärmte Kunststoffplatten über das jeweilige Objekt gezogen, weshalb ein sehr genauer Abdruck entsteht. Diese Kunststoffform kann dann wiederum als Form für Lebensmittel dienen.

Ist Thermoformen auch 3D-Druck?

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Das 3D-FORMING-Verfahren eignet sich für Kleinserien- und Einzelteilfertigung. Bei diesem Verfahren wird eine thermoplastische Folie verwendet, die hitzeverformbar ist, und auf einem Objekt positioniert. Sobald die Luft zwischen dem Objekt und dem Blatt Folie entfernt wird, nimmt Letzteres die Form des Objektes an. Unser auf Facebook gepostetes Video zeigt das Thermoformen.

Zum Aufheizen benötigt das Heizelement gerade einmal fünf Minuten, die thermoplastische Folie wird dann binnen ein oder zwei Minuten erhitzt. Nun wird das entsprechende Objekt unter die Folie gelegt und hier ein Vakuum gebildet. Nach dem Abkühlen, das nur wenige Minuten dauert, ist die Form sofort abnehmbar.

Abdruck eines Gebisses.
Mit der Thermofolie kann auch ein Gebissabdruck vorgenommen werden. (Bild: © robotfactory.it)

Das Verfahren eignet sich für eine Vielzahl an Anwendungen. So kann es nach Meinung der italienischen Entwickler beispielsweise zur Erzeugung von Formen für dekorative Kunst, Lebensmittel, Spielzeug und Schmuck verwendet werden. Aber auch grundlegende Verfahren werden so vereinfacht, unter anderem kann es in Zahnarztpraxen zur Abdrucknahme von Zähnen verwendet werden. Im Schulunterricht ist es ebenfalls einsetzbar, hier lassen sich beispielsweise Lernobjekte gestalten, die bei Sehbehinderungen, Legasthenie oder anderen Lernschwierigkeiten zum Einsatz kommen können. Bereits vorhandene 3D-Objekte lassen sich dabei als Vorlagen für die Thermoformen nutzen.

Apfel als Vorlage
Obst kann als Vorlage für Formen dienen, wie hier anhand einer Apfelhälfte ersichtlich. (Bild: © robotfactory.it)

Die 3D-FORMING Anlage ist im übrigen mit PS, PC, PP, PE, PMMA und ABS kompatibel. Bleche können eine Stärke von 0,2 bis 1 mm Dicke aufweisen.

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