
Das Modell zählt zu einem kompletten Skriware-Ökosystem, welches aus einem Online-Katalog für 3D-Modelle, einer eLearning-Plattform und einem virtuellen 3D-Spielplatz besteht. Die Plattformen und der Skriware 2 sind vor allem für den Einsatz im Bildungsbereich entwickelt worden, um Schülern dabei zu helfen, in Design, Konstruktion und Roboter-

Programmierung die entsprechenden Fähigkeiten zu erlernen.
Technische Daten
Das Gerät ist 41 x 47 x 63 cm groß. Technisch bietet der Skriware 2 einen Bauraum von 21 x 26 x 21 cm, ein beheiztes Druckbett und einen Doppelextruder. Der 3D-Drucker arbeitet nach der FFF-Methode und kann die Filamente PLA, ABS, PVA, PET, NYLON PLA, PET, FLEX, PVA, NYLON, HIPS und weitere verarbeiten. Die Schichthöhe beläuft sich auf 0,05 bis 0,3 mm bei einer Drucktemperatur von maximal 270 Grad Celsius. Das Druckbett ist bis 90 Grad Celsius beheizbar. Er kann sich per USB und Skrimarket via WLAN oder Ethernet verbinden.

Mit dem Doppel-Extruder lassen sich Objekte aus unterschiedlichen Farben oder Materialien herstellen. Das Farbtouch-Display bietet eine benutzerfreundliche Bedienung mit einem Zugriff auf die 3D-Modell-Datenbank und der Möglichkeit, Objekte für den 3D-Druck vorzubereiten. Eine schwedische Innovation ist der Open Source 3D-Drucker „Hangprinter“ von Toppen, der hängend arbeitet und praktisch Objekte jeder Größe fertigen kann.

Zur Zeit ist der Skriware 2 für 1.600 statt 1.800 US-Dollar erhältlich, was rund 1484 bzw. 1669 Euro entspricht. Er kann über die Website des Herstellers vorbestellt werden soll ab November 2017 erhältlich sein. Im Juli 2016 stellte der polnische Hersteller Aye Aye Labs seinen an einen Kühlschrank aussehenden Designer-3D-Drucker „HotRod Henry SUPERCHARGED“ vor, der bis zu 500 mal schneller als vergleichbare Modelle drucken soll. Auf Kickstarter konnte der 3D-Drucker im Gegensatz zum Skriware keinen sonderlichen Erfolg erzielen.







