Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen iFactory3D wird auf der kommenden Formnext 2022 im November seinen FFF-Fließband-3D-Drucker One Pro vorstellen. Dieser ist besonders für Unternehmen aus der Automobilindustrie und Medizintechnik aber auch anderen Branchen geeignet. Er sorgt dank minimalem Personal- und weniger Materialeinsatz für eine deutliche Kostenreduktion in den Unternehmen.

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In einer aktuellen Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, erklärt das in Nordrhein-Westfalen beheimatete Unternehmen iFactory3D, dass es auf der diesjährigen Formnext-Messe seinen 3D-Fließbanddrucker One Pro vorstellen wird. Dessen Technologie soll laut iFactory3D die additive Fertigung weltweit automatisieren. Im Jahr 2021 hat das deutsche Startup den 3D-Drucker iFactory One Plus angekündigt.

Technische Details

HerstelleriFactory3D
ModellOne Pro
Bauvolumenunbegrenzt x 280 x 170 mm
3D-DruckverfahrenFused Filament Fabrication (FFF)
Materialeinsatz1kg Spulen im Innenraum platzierbar, außen bis zu 2,5kg Spulen mit integriertem, verstellbarem Spulenhalter
> 2,5kg möglich über seitlichen Filament-Einzug (externer Spulenhalter notwendig)
Materialdurchmesser1.75mm
MaterialienPLA, PETG, TPU, mit Einhausung: PC, ASA, Nylon, ABS
Maximale Düsentemperatur285°C
Gerätetyp45° FFF 3D Fließbanddrucker
Auflösungen0,25 bis 1,0 mm
DruckkopfVolcano Hot End
KonnektivitätUSB Stick oder USB Kartenleser

3D-Druck am Fließband

3D-gedruckte Objekte am Fließband
Der Fließband-3D-Drucker One Pro eignet sich für den Einsatz in Unternehmen der Automobilindustrie und anderen Branchen (im Bild: 3D-gedruckte Objekte aus dem One Pro)(Bild © iFactory3D).

Zu den Besonderheiten des 3D-Druckers One Pro gehört das eingebaute Fließband und die Fernsteuerung, mit denen rund um die Uhr ohne Aufsicht in Serie gedruckt werden kann. Statt eines starren Druckbetts soll das Fließband die verfahrenstechnischen Lücken der additiven Fertigung überbrücken. Der One Pro druckt lange Objekte in nahezu unbegrenzter Länge und ermöglicht die simultane, automatisierte Serienproduktion mit minimaler Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Mit dem 45°-Druckwinkel verbraucht der 3D-Drucker weniger Material und kann komplexe Geometrien ohne Stützstrukturen sowie Hohlformen drucken. Die für den 3D-Druck vorgesehenen Teile können mit Harz, Schaum und Fasern verstärkt werden oder bionische Merkmale und eine optimierte Topologie aufweisen. Indem nur die Artikel produziert werden, die gerade nötig sind, können Firmen ihren Ausschuss reduzieren. Personal-, Werkzeug- sowie Rüstkosten entfallen und der Drucker individuelle Objekte zeitnah umsetzt, sind die Kosten deutlich niedriger als beim Spritzgussmodellbau.

Hohes Kostenersparnis für Unternehmen

Unternehmen von der Automobilindustrie über den Maschinenbau und der Medizintechnik bis hin zum Werkzeugbau profitieren von dem Fließband-3D-Drucker und können Versorgungsengpässe ohne zusätzlichen Personalaufwand schließen. Der One Pro kostet aktuell (September 2022) rund 4.000 Euro und richtet sich an KMUs, Kleinunternehmer und Start-ups. Diese können auch bei geringem Kapital ihre Produkte selbst herstellen und sparen lange Transportwege.

3D-Drucker One Pro
Der Fließband-3D-Drucker One Plus (im Bild) von iFactory3D wird auf der Formnext 2022 vorgestellt (Bild © iFactory3D).

CEO Artur Steffen sieht im 3D-Fließbanddruck ein enormes Zukunftspotenzial:

„Wir verstehen uns als Enabler: Unsere Innovation ist nur ein Schritt für so viele weitere Ideen, die mit dem One Pro umgesetzt werden können. Wie oft scheitern große Visionen schon auf dem Schreibtisch, weil die Hürden zur Umsetzung unüberwindbar scheinen? Wir liefern das Werkzeug, um Grenzen zu überschreiten – im Kopf und in der Praxis. Wenn Sie wissen, dass Sie mit diesem Gerät die Freiheit gewinnen, praktisch alles, was Sie wollen, direkt und unabhängig umzusetzen, erscheinen die nächsten Schritte viel einfacher. Sie kaufen also keinen 3D-Drucker, Sie kaufen unendliche Möglichkeiten.“

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