2 Jahre später:

Zortrax stellt mit Inventure neuen 3D-Drucker für eine breite Zielgruppe vor

Vor 2 Jahren kündigte Zotrax den Inventure 3D-Drucker an. Jetzt wurde der Inventure zum Verkauf freigegeben. Warum der polnische Hersteller den 3D-Drucker erst zwei Jahre nach seiner Ankündigung zum Kauf anbietet und ob sich die Wartezeit für die Kunden gelohnt hat, kann hier nachgelesen werden.

Das Unternehmen Zortrax stellt nun, nach 2 Jahren Überarbeitung, seinen 3D-Drucker Inventure vor. 2015 bereits kündigte das Unternehmen den 3D-Drucker an, musste die Produktion jedoch auf Grund von Schwierigkeiten stoppen. Neben dem lang erwarteten Drucker stellte Zortrax auf der hauseigenen Zortrax Experience Conference auch seine verbesserte 3D-CAD-Software und neue Filamente vor.

3D-Drucker Inventure von Zortrax
Das Gesamtpaket: Der Inventure 3D-Drucker von Zotrax (Bild © Zortrax).

Technische Details

Was macht den Inventure dem Hersteller zufolge so besonders, dass die Community zwei Jahre auf das neue Gerät warten musste? Unter anderem verfügt der Inventure über einen Dual-Extruder. Verwendet werden dabei die Druckmaterialien Z-ULTRAT Plus und Z-SUPPORT. Weitere Inventure-kompatible Filamente sind Z-PLA und Z-PETG. Diese Filamente sind in Kartuschen erhältlich und verfügen über einen Sensor, der Informationen über das Material an den 3D-Drucker versendet, um bestmögliche Druckergebnisse zu erzielen.

3D-Drucker mit 2 Extruder
2-Extruder 3D-Drucker Inventure (Bild © Zortrax).

Zu dem 3D-Drucker ist zusätzlich ein System erhältlich, welches das Stützmaterial einfach und zeitsparend entfernen lassen soll. Das „DSS“ (Dissolvable Support System) besteht aus einer Fluid-Strömungsstation. Der DSS-Aktivator löst das Trägermaterial also auf. Dieser Prozess kann ohne Beihilfe des Anwenders stattfinden und ermöglicht auch Teile mit Bewegungsmechanismen in einem Druck herzustellen.

Rechts neben dem Drucker steht die Strömungsstation (Bild © Zortrax).

Der Inventure besitzt ein Bauvolumen von 135 x 135 x 130 mm und eine Druckauflösung von 90 bis 200 Mikron. Des Weiteren einen HEPA-Filter, um Toxine aus dem extrudierten Material zu filtern. Der Inventure soll in seiner Basisausstattung 2.700 € kosten. Ergänzt um das DSS-System steigt der Preis auf 3200 €.

Zortrax selbst bewirbt den 3D-Drucker für die Bereiche Architektur, Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizin, Robotik, Bildung und als 3D-Drucker für Hobby-Makers, wobei der Inventure sich im letzteren Fall gegenüber dem sehr guten Ultimaker 3 – der im gleichen Preissegment spielt – erst beweisen muss. Der Inventure reiht sich in der Zortrax 3D-Drucker-Familie außerdem im Preismittelfeld ein. Während der M200 mit knapp über 1.500 Euro im Preis unter dem Inventure liegt, kostet der M300 in seiner Anschaffung rund tausend Euro mehr.

» Details zum Zortrax Inventure auf der Hersteller-Website

Weitere Neuheiten

Die mitgeliferte Software enthält neue Features, wie zum Beispiel eine integrierte Modellbibliothek, verschiedene Registerkarten, die Möglichkeit individuelle Profileinstellungen zu speichern, automatische oder manuelle Hinzufügung von Support-Material, eine Mesh-Reparatur-Funktion.

Die Filamente Pro-PLA und Z-ASA Pro bringen außerdem verbesserte Eigenschaften mit sich, die es zu testen gilt. Matte und verbesserte Oberflächenqualität verspricht das Unternehmen mit dem Pro-PLA Filament und Z-ASA Pro. Die Filamente sollen außerdem witterungsbeständiger sein.

Das polnische Unternehmen machte grundsätzlich mit der langen Wartezeit einen klugen Schritt und kehrte zu den Grundlagen seines 3D-Druckers zurück, mit dem Ziel, diese zu optimieren anstatt halbfertige Technologien in den 3D-Drucker zu verbauen, wie manch andere Hersteller dies in den letzten Jahren vollzogen. Nun wird sich zeigen, ob der 3D-Drucker auch auf dem Markt bestehen kann. Wir werden weiter über alle 3D-Drucker-Neuheiten berichten (kostenlos zum Newsletter anmelden).

Vor 2 Jahren kündigte Zotrax den Inventure 3D-Drucker an

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