Das österreichische Unternehmen und Hersteller für 3D-Drucker Lithoz hat mit dem CeraFab 7500 einen neuen 3D-Drucker für den Einsatz in der Zahnmedizin vorgestellt. Beim CeraFab 7500 kommt die LCM-3D-Drucktechnologie zum Einsatz. Der neue Lithoz 3D-Drucker wird außerdem auch auf der IDS, der Weltleitmesse der Dentalbranche, erstmals vorgestellt.
Der österreichische Hersteller für 3D-Drucker Lithoz hat mit dem CeraFab 7500 einen neuen 3D-Drucker für den Einsatz in der Zahnmedizin angekündigt. Der 3D-Drucker arbeitet mit der LCM Drucktechnologie (Lithography-based Additive Manufacturing), die Keramiken herstellen kann und von der TU Wien entwickelt wurde. Lithoz ist eine Ausgründung der Technischen Universität Wien.
Das LCM-Verfahren im Detail
Beim LCM-Verfahren wird eine Maske zur Aushärtung eines lichtempfindlichen Resins eingesetzt. Ein keramisches Pulver verbessert das Flüssigharz. Per Pyrolyse erfolgt nach Ende des 3D-Drucks eine Entfernung des auf Licht reagierenden Materials, was zu einem rein keramischen 3D-Objekt führt.
Der CeraFab 7500 3D-Drucker fertigt zahnmedizinische Teile wie Implantate mit hoher Qualität und Genauigkeit. Weitere Beispiele wären Kronen, Brücken und vieles mehr. Lithoz entschied sich für angepasstes Zirconia als Material für den 3D-Drucker. Der CeraFab 7500 wird auf der IDS vorgestellt, der Weltleitmesse der Dentalbranche, die in Köln vom 12. bis 16. März 2019 stattfindet.
Japanische Forscher konnten eine 3D-Druckmethode entwickeln, mit der hochwertiger und passgenauer Zahnersatz kostengünstig hergestellt werden kann und wurde im letzten Jahr vorgestellt. Von Ackuretta Technologies wurde Anfang Februar der 3D-Zahndrucker FreeShape 120 gezeigt, der Zahnmediziner und Schmuckhersteller als Zielgruppen hat. Besonders spannend für die Zahntechnik dürfte auch die Kooperation von Carbon und Dentsply Sirona werden. Beide Unternehmen haben es sich zum Ziel gemacht den High-Speed-3D-Drucker von Carbon (CLIP-Technologie) für zahnmedizinische 3D-Drucker möglich zu machen. Über die zukünftige Entwicklung berichten wir im 3D-grenzenlos Newsletter und auf unserer Themenseite 3D-Druck in der Zahnmedizin.