
Als Druckmaterial lassen sich bei beiden 3D-Druckern ABS, PLA, PEEK und ULTE verarbeiten. Die Temperatur im Bauraum kann beim Multi 512 auf 65 Grad Celsius erhöht werden und auf 200 Grad Celsius bei dem zweiten Druckermodell Multi 600.

In einem Druckvorgang lassen sich drei verschiedene Materialien verarbeiten, was Multicolor- und Multimaterial-Objekte ermöglicht. Gedruckte Objekte lassen sich dank des flexiblen Druckbetts leichter entfernen. Die Steuerung erfolgt per farbigen Touchscreen, 3D-Dateien lassen sich per Ethernet, SD-Karte oder USB an den 3D-Drucker senden. Im Lieferumfang enthalten ist die 3D-Software Simplify 3D.
Der modulare Aufbau der 3D-Drucker bietet die Möglichkeit die Geräte individuell an die eigenen Anforderungen anzupassen, verspricht der Hersteller. Als Zielgruppen werden die Industrie, Schulen, 3D-Druckdienstleister und Forschungseinrichtungen genannt.
Zur Zeit kann der Multi 512 für 30.000 Euro und der Multi 600 zu 170.000 Euro brutto in begrenzter Stückzahl erworben werden. Im Jahresverlauf ist eine Ausdehnung des Verkaufs auf die gesamte Welt geplant (wir berichten im Newsletter). Mehr Informationen zu den 3D-Druckern bietet die Website des Herstellers i3dinno.com.
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Der 3D-Drucker-Hersteller German RepRap zeigte im Februar 2017 übergroße 3D-Druckobjekte, die mit dem Modell X1000 hergestellt wurden und das Berliner Unternehmen BigRep hat sich auf die Entwicklung von 3D-Großformatdruckern fokussiert. 3D-Großformatdrucker eröffnen neue Möglichkeiten in der Medizin zur Fertigung von Prothesen, medizinischen Instrumenten und weiteren Dingen aus dem Bereich. Vor allem in der Industrie wie dem Schiffbau, Hausbau oder Flugzeugbau werden 3D-Drucker für Großformatdrucke verstärkt zum Einsatz kommen aber auch in der Herstellung von Möbeln.






