3D-Druck in der Kunst:

Gemeinsame Ausstellung von Vater und Sohn mit Kunst aus dem 3D-Drucker

 7. September 2017  Remziye Korner  

Die Werke von Matthias und Gisbert Danberg sind mit dem 3D-Drucker erstellt und zeigen erneut, dass der 3D-Druck immer mehr Platz in der Kunstwelt findet. In Bochum können sich Interessierte jetzt die Ausstellung der kunstvollen 3D-Objekte ansehen.

In der Bochumer Galerie 13 präsentieren die Künstler Gisbert und Matthias Danberg eine tolle Schau mit Objekten aus dem 3D-Drucker und sehenswerten Animationen.

Gisbert Danberg (65) hat die Leidenschaft für Kunst an seinen Sohn Matthias (36) weitergereicht. So zeigen sie heute, Seite an Seite, ihre aktuellen Werke. Die Ausstellung „Ideas turn into tangible things“ (zu Deutsch: Aus Ideen werden greifbare Dinge) stellt zahlreiche Werke aus dem 3D-Drucker vor. Der 3D-Drucker nimmt seit einiger Zeit immer mehr Platz in der Welt der Kunst ein.

Die Kunst aus dem 3D-Drucker
Vater und Sohn präsentieren ihre Kunstwerke aus dem 3D-Drucker. (Bild: © Ingo Otto)

Was man alles damit machen kann, war für das Vater-Sohn-Gespann schon einzigartig. Seitdem der 3D-Drucker im Keller steht, rattert er unermüdlich vor sich hin. Doch die Mühe hat sich gelohnt und so stehen die beiden vor einer großen Menge an Werken, die wir alle in der Ausstellung bewundern können. Ein fünfgeschossiges Haus zählt zu den wichtigsten. Das Werkstück hat Gisbert Danberg akribisch ausgearbeitet.

Die Werke der Danbergs sind nichts für zarte Gemüter

Die Werke sind nichts für zarte Gemüter. Mord, Folter und Totschlag zählen zum zentralen Thema. Gesichtslose Figuren, angelehnt an die Kunst von Dante und Andy Warhol.Selbst das Gräuel von Aleppo findet man in seinen Stücken wieder.

Matthias Danbergs Herangehensweise an die Kunst ist ähnlich. Dunkle Objekte, die mehr an Actionfiguren erinnern. Er schätzt die Vorteile des 3D-Drucks sehr, da es dadurch viel schneller geht, als die Werke mit der Hand zu modellieren.

Die ausgezeichneten Computeranimationen von Matthias Danberg sind ein weiterer Bereich in der Ausstellung. Einen umfangreicheren Beitrag über die Ausstellung hat die die „WAZ“ veröffentlicht.

Die Ausstellung beginnt am 7. September um 19 Uhr in der Galerie 13 (Huestraße 13, Bochum) und geht bis zum 26. September. Sie findet in diesem Zeitraum jeweils dienstags und donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr statt.

Auch Adrian Villar Rojar nutzt den 3D-Druck für die Kunst. In New York peppte er verstaubte und bereits eingekellerte Skulpturen mit dem 3D-Drucker auf und erweckte sie so zu neuem Leben. Über die Möglichkeit, Kunst für Blinde greifbar zu machen, hat 3DPhotoworks nachgedacht und dies mit einem 3D-Drucker  in die Realität umgesetzt.

Beispiel für 3DPhotoworks
Kunst für Blinde greifbar machen. Das ist die Aufgabe von 3DPhotoworks, die dafür einen 3D-Drucker nutzen (Bild © Kickstarter/ 3DPhotoWorks)

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