Das Team von Camosun Innovates stellt mithilfe des 3D-Druckers F900 von Stratasys und dem Artec Eva 3D-Scanner Walknochen detailgenaue her. Diese werden in Museen dazu verwendet, Ausstellungsstücke zu vervollständigen. Wir stellen die Arbeit aus Kanada vor.

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Ein Team von Camosun Innovates stellte mit einem Artec Eva 3D-Scanner und dem großformatigen Stratasys F900 3D-Drucker Repliken von Walknochen her, mit denen sie fehlende Teile massiver Ausstellungen in Museen weltweit füllen wollen. Camosun Innovates befindet sich auf dem Campus des kanadischen Camosun Colleges. Dort ist auch das Camosun Technology Access Centre, ein Zentrum für angewandte Forschung und Innovation, das lokalen Unternehmen Zugang zu spezialisierter Technologie, Ausrüstung und Fachwissen verschafft. Es ist eines der wenigen Zentren, die über den Stratasys F900 3D-Drucker verfügen.

Details zur 3D-gedruckten Replik fehlender Walknochen

Für seinen Kunden Cetacea Contracting aus British Columbia stellt Camosun Innovates fehlende Walknochen für Skelettausstellungen von Meeressäugern für Museen her. Ist ein echter Knochen des Typs nicht verfügbar, dann kann die Einrichtung die Ausstellung damit vervollständigen. Die präzisen, langlebigen und kostengünstigen Walknochen aus dem 3D-Drucker können schnell hergestellt werden.

Statt Ersatz mit den üblichen Methoden anzufertigen, wie Handschnitzen oder die Verwendung von Silikonformen, können Technologien wie das 3D-Scanning und der 3D-Druck die Produktionszeiten um neun Monate verkürzen. Das kleine Familienunternehmen Cetacea kann dank Camosun Innovates sein Personal und seine Kapazitäten erhöhen.

Zwei Männer halten 3D-gedruckte Knochenreplik
Camosun Innovates stellt 3D-gedruckte Skelettknochen mit dem 3D-Drucker F900 her (im Bild im Hintergrund zu erkennen)(Bild © Camosun Innovates).

3D-Technologien bei Camosun und Cetacea

Matthew Zeleny ist Technologie für angewandte Forschung im Camosun Technology Access Centre und leitet Projekte, die Digitalisierung und additive Fertigung beinhalten. Er erklärt, dass das Team zum Teil gescannte Daten für die Knochen erhält und zum Teil das Scannen selbst mit dem tragbaren Artec Eva 3D-Scanner durchführt. Das Team arbeitet mit Cetacea eng zusammen und nutzt die gescannten Daten, um entweder vollständige Kopien oder prothetische Kappen für Teilknochen zu erstellen. Sie scannten bereits die Knochen eines Cuvier-Schnabelwals und eines Buckelwalbabys.

Die Walknochen werden mit dem industriellen großformatigen 3D-Drucker F900 von Stratasys gedruckt. Ein Kieferknochen ist zum Beispiel 4,27 Meter lang. Der F900 hat ein Bauvolumen von 914 x 610 x 914 mm und verarbeitet 16 verschiedene Hochleistungsmaterialien. Das Team verwendet für die nachgebildeten Walknochen weißes ABS-M30 und druckt Skelettteile in 1,5 mm dicken Schalenabschnitten. Dann füllen sie den Kern mit expandierbarem Schaum und verbinden die Teile mit ABS-Sanitärkleber.

Das naturhistorische Museum Wien ersetzte fehlende Teile eines Plateosaurier-Skeletts ebenfalls mit Repliken aus dem 3D-Drucker. In unserer Kategorie 3D-Druck im Museum finden Sie weitere Nachrichten zum Thema.

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