Die schottische Bekleidungsmarke Endura hat auf der Eurobike 2022 die Endura Pro SL 3D Matrix EGM Bibshort mit einem Sitzpolster aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Diese soll deutlich angenehmer zu tragen sein und dem Fahrer mehr Komfort bieten als vergleichbare Sitzpolster in Bike-Shorts. Endura hat die Sitzpolster mit der Digital Light Synthesis von Carbon im 3D-Druckverfahren hergestellt, das schon bei anderen Sportartikelherstellern zum Einsatz kam.

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An der Fahrradmesse Eurobike hat die schottische Bekleidungsmarke Endura in diesem Jahr einige neue Produkte vorgestellt. Darunter befanden sich auch Sitzpolster aus dem 3D-Drucker, über die das Magazin Bikerumor in einem Artikel berichtet hat.

Die 3D-gedruckten Sitzpolster wurden mit dem Digital Light Synthesis (DLS)-Verfahren des 3D-Druck-Unternehmens Carbon hergestellt. Auf dieses Verfahren vertrauten ebenfalls schon Unternehmen wie Fizik, die das DLS-Verfahren für den 3D-Druck einer optimierten Polsterung ihres Kurznasensattels „Argo Adaptive“ nutzten. Die 3D-gedruckten Sitzpolster von Endura sollen erstmals in Enduras neuen 2023 Pro SL 3D Matrix EGM Bibshort eingeführt werden, die auf den Straßenmarkt ausgerichtet sind. Sie sollen sich am besten für Ausdauer- und Schotterfahrer eignen, die von einem dickeren, vibrationsabsorbierenden Sitzpolster profitieren.

Vorteile eines 3D-gedruckten Sitzpolsters

Auf der Eurobike 2022 war ein Vorproduktionsmuster des 3D-gedruckten Sitzpolsters zu sehen. Die Bereiche unterschiedlicher Dichte auf dem 3D-Matrix-Pad waren deutlich zu spüren. Im vorgesehenen Sitzknochenbereich war das Polster fester und an den Rändern viel leichter zusammendrückbar. Die ermöglichte Dehnbarkeit könnte dazu beitragen, unerwünschte Reibung an der Kontaktfläche zwischen Boden und Pad zu minimieren.

3D-gedrucktes Sitzpolster von Endura
Das 3D-gedruckte Sitzpolster (im Bild) wird ab 2023 erhältlich sein (Bild © Graham Cottingham).

Für Endura war es herausfordernd, das Polster sicher und dauerhaft in die Shorts zu integrieren. Sie achteten sehr auf die Haltbarkeit der Netzschicht auf dem Pad. Durch die raue Oberfläche des 3D-gedruckten Pads könnte diese besonders leicht abgenutzt werden. Das 3D-gedruckte Sitzpolster wäre langlebiger und würde bei der Herstellung weniger Material benötigen. Dadurch würde er auch leichter sein als traditionelle Schaumstoffe mit mehreren Dichten. Das 3D-gedruckte Sitzpolster nimmt außerdem weniger Feuchtigkeit auf, da die Matrix einen größeren Abstand hat als der Schaum und die Feuchtigkeit so leichter entweichen kann.

3D-gedruckter Sitzpolster von oben
Auf der Eurobike 2022 hat Endura ein 3D-gedrucktes Sitzpolster (im Bild) vorgestellt (Bild © Graham Cottingham).

Die Endura Pro SL 3D Matrix EGM Bibshort soll im Einzelhandel 219,99 £ (rund 257 Euro) kosten. Nachdem für 2023 eine Herrenversion geplant ist, wird es in 2024 eine Frauenversion erwartet.

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