Die beiden österreichischen Unternehmen CRE Panel und Concrete 3D haben eigenen Angaben zu Folge die erste Betonfassade Österreichs aus einem 3D-Drucker fertiggestellt. Diese wurde an ein Einfamilienhaus in Götzis angebracht. Gedruckt wurde sie mit einer Druckdüse, die am Ende eines 6‑Achs-Industrieroboters mit 2,8 Meter Radius befestigt wurde. Wir stellen das Projekt einmal genauer vor.

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Die Vorarlberger Unternehmen Concrete 3D und CRE Panel haben laut einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erhalten hat, die erste Betonfassade aus dem 3D-Drucker in Österreich realisiert. Ein Einfamilienhaus in der Marktgemeinde Götzis wurde dabei von 74 individuell gemusterten Paneelen umhüllt.

Markus Loacker, Geschäftsführer der beiden beteiligten Unternehmen, erklärte, dass das Projekt die Möglichkeiten von 3D-Druck mit Beton veranschaulichen soll. Auf Betonfertigteile mit Textilbewehrung ist das Unternehmen CRE Panel in Götzis spezialisiert. Concrete 3D in Nüziders kümmert sich um den 3D-Druck mit Beton. Wir haben Concrete 3D Anfang 2021 in einem Beitrag vorgestellt. Die erste Beton-Pflasterfläche aus dem 3D-Drucker in Österreich gab es im Jahr 2019 von PrintStones.

„Lebendiges Spiel aus Licht und Schatten“

3D-gedruckte Fassade an Einfamilienhaus
Die 3D-gedruckte Betonfassade (im Bild) wurde an einem Einfamilienhaus angebracht (Bild © CRE Panel).

Der Beton-3D-Druck ermöglicht die Freiformproduktion ohne Schalung. Im aktuellen Projekt wurden 74 Paneele gedruckt, wovon die meisten über drei Meter lang, sechzig Zentimeter breit und zwei Zentimeter dick sind. Die Fassade wurde unsichtbar befestigt, ist wasserabweisend und hinterlüftet. Farblich ist sie ganz in Weiß gehalten und wurde mit einem umläufigen Muster aus Dreiecken versehen. Sie wechselt ihre Optik je nachdem, wie die Sonne gerade einfällt. Die Unternehmen beschreiben das als ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten.

Concrete 3D arbeitet seit Anfang 2021 mit einer Druckdüse, die am Ende eines 6‑Achs-Industrieroboters mit 2,8 Meter Radius befestigt ist und über eine Mörtelpumpe beschickt wird. Diese zieht fünfzehn bis dreißig Millimeter dicke Betondruckbahnen. Damit ist das Unternehmen in der Lage, komplexe Geometrien in Serie zu produzieren. Der Materialverbrauch ist dabei minimal.

Concrete-3D-Produktionsleiter Michael Gabriel erklärt:

„Eine innovative und kostengünstige Technologie, um für Bauherren individuelle Projekte zu gestalten.“

Das 2016 gegründete CRE Panel hat viel Erfahrung in der Herstellung von Fassadenelementen aus Beton. Dessen hochfeste Textilbewehrung sorgt dabei für die nötige Stabilität.

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