
3D-Druck beim Formel 1-Team von Ferrari
Das F1-Team konnte mit Hilfe der additiven Fertigung die komplexen Frontflügelgeometrien direkt aus digitalen Oberflächen (CAD-Daten) abgleichen. Cunningham erklärt, dass er jedes Mal, wenn er 3D-gedruckte Komponenten wie diese sieht, darüber nachdenkt, wie viel Arbeit und Zeit dadurch gespart wird im Vergleich zu Methoden wie Verbundwerkstoffschichten oder maschineller Bearbeitung, heißt es in dem Beitrag.
Bilder zeigen Teile aus vermutlich ungefülltem oder fasergefülltem Nylon, 3D-gedruckt mit Pulverbettfusionstechnologie wie selektivem Lasersintern oder Multi Jet Fusion. Kosten und Eigenschaften wie Festigkeit, Schlagfestigkeit und Steifheit stehen in einem guten Gleichgewicht.
Schon in 2017 plante Ferrari, einen Kolben mit dem 3D-Drucker einzusetzen. Und auch andere F1-Teams setzen auf 3D-Drucker für ihre individuellen Zwecke. Renault Formel 1-Team und Jabil zum Beispiel arbeiten an Fahrzeugteilen aus dem 3D-Drucker für den Formel 1-Rennwagen Renault R.S.19. Alfa Romeo F1 ORLEN kooperiert bei 3D-Druck-Lösungen mit der italienischen Camozzi Group. Sauber Technologies setzt als erstes Formel 1-Team polymerbasierten 3D-Druck von EOS für die Produktion ein. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über den 3D-Druck in der Formel 1 und anderen Bereichen informiert.








