Auf der Milan Design Week 2022 haben beiden italienischen Unternehmen INDEXLAB und GIMAC einen mit 3D-Druck hergestellten Fahrradrahmen vorgestellt. Dieser ist den Partnern zufolge der erste zu 100 % aus recyceltem Polycarbonat mit einem 3D-Drucker hergestellte Fahrradrahmen. Der Rahmen kann nach Ende seiner Lebensdauer auch wiederverwertet werden.

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Die beiden italienischen Unternehmen INDEXLAB und GIMAC-EXGINEERING haben auf der Milan Design Week ihren 3D-gedruckten Fahrradrahmen vorgestellt. Der Prototyp des 8 Kilogramm schweren Rahmens, der auf dem „New01bike“ verbaut wurde, besteht zu 100 % aus recyceltem Polycarbonat, wodurch die Partner die Kreislaufwirtschaft und Individualisierung fördern wollen. Im Vergleich zu anderen Fahrradrahmen, wie der Rahmen von Sturdy Cycles und RAM3D oder jener des Kinazo E1 E-Bike, die wir in der Vergangenheit vorgestellt hatten, wurde hier ein maßgeschneidertes Fahrrad hergestellt, das auch wiederverwertet werden kann.

INDEXLAB erklärt:

„Maßgeschneiderte ergonomische Fahrräder sind nicht nur kostspielig und langsam in der Herstellung, sondern auch sehr schwierig in der Massenproduktion, da sie auf bestimmte Bedürfnisse und Verwendungszwecke zugeschnitten sind. Auf der anderen Seite sind seriengefertigte Fahrräder selten so vielseitig, dass sie sich an unterschiedliche Körperproportionen und -Maße der Benutzer anpassen, denn sie sind für Standardbenutzer entstanden. New01bike wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen und ein maßgeschneidertes Fahrrad erschwinglich, schnell und einfach in Massenproduktion und Recycling zu machen.“

3D-gedruckter Fahrradrahmen
Der 3D-gedruckte Fahrradrahmen (im Bild) wurde auf der Milan Design Week vorgestellt (Bild © INDEXLAB).

Zu 100 % recycelbar

Der Fahrradrahmen wurde aus recyceltem Polycarbonat mit 3D-Druck hergestellt, wodurch auch der transparente Effekt entstanden sein soll. Polycarbonat ist bei der Herstellung transparenter Gegenstände weit verbreitet und erfordert eine hohe Schlagfestigkeit. Die Partner haben sich bei der Fertigung für das Robotic Additive Molding entschieden. Dabei wird ein 6-Achs-Roboter verwendet. Ein weiterer Roboter fräste die Befestigungen des Rahmens auf der Höhe der Kurbelgarnitur und des Hinterrads. So entsteht ein gebogenes und starkes Teil.

INDEXLAB schlussfolgert:

„Das Ziel wird es sein, ein lokales Kreislaufsystem für Recycling und Herstellung zu schaffen und einen organisierten Ansatz zu erreichen, der nachhaltige Materialien und neue Produktionsmethoden fördert, um Produkte ohne Einbußen bei der Funktionalität herzustellen.“

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