Rongzhong Li hatte ursprünglich vor, eine 3D-gedruckte Kamera zu entwickeln. Doch was er dann vor sich sah, ähnelte sehr stark einer Katze. So entschloss er sich, daraus eine Katze zu machen. Heute gibt es bereits sechs Vorgängermodelle davon und auch die siebente wird wieder weiterentwickelt. Die Katze ist mehr als nur ein Spielzeug und hat einiges drauf.

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Roboterkatze Open Cat
„Open Cat“ ist ein Raspberry Pi-Projekt mit Unterstützung von 3D-Druckern (Bild © Rongzhong Li/Github).

Die Open Cat ist ein mechanisches Haustier in Form einer Katze. Entwickelt wurde sie von Rongzhong Li, der ursprünglich eine bewegliche Kamera bauen wollte. Die Kombination aus Fotosensor und den beiden Infrarotmodulen erinnerte ihn jedoch an das Gesicht einer Katze. Nach kurzer Zeit hatte er ein Konzept entwickelt, wie er die Kamera um den Körper der künstlichen Katze herum integrieren könnte.

Einen Großteil der Bauteile der Open Cat sind mit einem 3D-Drucker gefertigt worden. Rongzhong Li hegt eine große Sympathie für Katzen. Sie seien „mysteriös und philosophisch“ und machen trotzdem viele lustige Dinge. Vor zwei Jahren berichteten wir über eine Katze aus Taiwan, die drei ihrer vier Beine an einer Schleifmaschine verloren hatte und 3D-gedruckte Beinprothesen erhielt. Li aber geht es eher um Robotik.

Die Erwartungshaltung gegenüber Katzen bietet auch Vorteile bei der Entwicklung.

„Ich muss nicht sicherstellen, dass der Roboter bescheiden auf jeden menschlichen Input reagiert. Die Leute werden einfach denken: ‚Okay, sie hört mich, aber es ist ihr egal, was ich sage. Wie meine Katze!‘“

In der Zwischenzeit handelt es sich um die siebte Version der Roboterkatze, die im Jahr 2016 geboren wurde. Der Bewegungsablauf der Open Cat ist mittlerweile erheblich realistischer geworden, so kann sie selbst wieder aufstehen, wenn sie umfallen sollte.

Die sechs Vorgängerversionen der Open Cat
Die sechs Vorgängerversionen der Open Cat (Bild © Rongzhong Li).

Die Roboterkatze kann zahlreiche Befehle ausführen, Gesichter verfolgen und mit der Sprachassistentin Amazon Alexa interagieren. Finanziert hatte Li die Entwicklung seiner Open Cat über eine Teilzeit-Lehrstelle. Zur Zeit sammelt er mit einem Partner zusammen mehr Geld ein, um ein gemeinsames Projekt starten zu können. Die Quellcodes und 3D-Modellen werden dafür in Kürze unter Open Source-Lizenzen frei verfügbar sein. Eine Rüstung für Katzen aus dem 3D-Drucker stellten wir im November 2015 vor.

Die kleine Basisversion der Katze arbeitet basierend auf einem Arduino-Chip, während die größere Version der Open Cat über eine KI verfügt und mit einem Rasperry Pi ausgestattet wurde. Die zweite Version soll sich zu einem kommerziellen Produkt entwickeln und zum Verkauf angeboten werden.

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