Das Bauprojekt „Rheinblick“, im Stadteil Uerdingen von Krefeld, soll die Flussfront des Stadtteils maßgeblich verändern. Um das aktuelle Bauvorhaben besser verständlich zu machen, hat der Stadtplaner Harald Leimkühler ein 3D-Modell angefertigt. Die Hochschule Niederrhein unterstütze Leimkühler mit einem 3D-Drucker, wodurch dieser mehr Möglichkeiten bei der Komplexität seines Modells im Maßstab von 1:5000 hatte.

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Das Bauvorhaben Projekt „Rheinblick“ sorgt für eine komplette Veränderung der Flussfront in Uerdingen, einem Stadtteil und Bezirk der kreisfreien Stadt Krefeld in Nordrhein-Westfalen. Damit sich Einwohner und die Verantwortlichen ein genaues Bild davon machen können wie der zu verändernde Stadtabschnitt nach den Baumaßnahmen aussehen wird, hat der Stadtplaner Harald Leimkühler mithilfe der Hochschule Niederrhein ein aufwendiges 3D-Modell angefertigt. Das Modell sollte die Umfänge, Proportionen und Ansichten des Ganzen klar darstellen, wie die „Westdeutsche Zeitung“ berichtet und wurde von einem 3D-Drucker unterstützt. Schon häufiger hatten wir über die Möglichkeiten zur Herstellung komplexer Stadtmodelle mit dem 3D-Drucker berichtet.

Modell im Maßstab 1:5000

Das 3D-Modell ist jetzt in der Bauverwaltung in Uerdingen im Flur zu sehen. Es ist aus Kunststoff und wurde im Maßstab 1:5000 angefertigt. Das bisherige Modell, das deutlich kleiner war, stammte aus dem Jahr 2003 und war aus Holz. Das Bauvorhaben sollte durch das Modell vorstellbar werden und sämtliche im Laufe der Zeit entstandenen Änderungen wurden dabei im Modell umgesetzt.

Allein ein Gebäudekomplex nahm zwei Tage Zeit in Anspruch bis er mit dem 3D-Drucker in all seiner Detailgenauigkeit gedruckt war. Die Daten dazu wurden vorab im Computer erfasst und von einer 3D-Software verarbeitet. Ein 3D-Ducker an der Hochschule Niederrhein druckte das Modell schließlich aus flüssigem Kunststoff. Betrachter des Modells erkennen die zahlreichen Details und die räumliche Aufteilung der Gebäudekomplexe. Auch beim Museum of the Future in Dubai setzen Architekten auf ein 3D-gedrucktes Modell.

Mit Holz hätte es wesentlich länger gedauert

Seine sich selbst angeeigneten 3D-Druckkenntnisse wird Leimkühler künftig sehr gut in neuen Projekten nutzen können, wenn es wieder darum geht, Bauvorhaben zu realisieren. Wäre das Modell erneut in Holz entstanden, wäre es bei Weitem nicht so detailliert gelungen und es wäre deutlich mehr Zeit bei der Herstellung dessen vergangen. In Zukunft werden Stadtplaner und Erbauer solcher Modelle gewiss immer häufiger 3D-Drucker einsetzen.

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