
Das Unternehmen lud laut einem Bericht im Wall Street Journal Kunden in ein New Yorker Büro ein, um über 20 Wochen ihren Körper auf Veränderungen in Form und Größe in 3D zu scannen. Amazon wollte außerdem wissen, ob sich das Gewicht und die körperliche Fitness im letzten Jahr stark verändert hat und welchen Grund das hatte.

Verständlicherweise ist es gerade bei der Bekleidung wichtig, bei der Dreidimensionierung sehr exakt zu arbeiten. Die 3D-Scan-Technologie kann dabei helfen, einen menschlichen Körper nahezu perfekt digital zu modellieren und gleichzeitig zeigen, wie Kleidung darauf aussehen würde. Das führt wiederum dazu, dass weniger schlecht sitzende Kleidungsstücke retourniert werden. Wer Amazon kennt, weiß, dass einer der höchsten Kosten für den Online-Händler der kundenfreundliche Umgang mit Retouren ist. Amazon übernimmt die Kosten für den Rückversand und das erneute Einlagern der zurückgekommenen Ware kostet den Konzern ebenfalls.

Nur zu gerne nutzen Kunden die kostenlose Möglichkeit der Retoure dazu, ihr eigenes Heim quasi als Umkleideräume zu verwenden. Sie bestellen Kleidung in unterschiedlichen Größen und Stilen und schicken zurück, was sie nicht haben wollen. Derzeit arbeitet Amazon daran, statistische 3D-Modelle menschlicher Körper zu erstellen und diese dann Bildern und Videos von Menschen zuzuordnen dank „Deep-Learning-Algorithmen“ und anderen Techniken.
Darüber hinaus hat Amazon letztes Jahr das Gerät Echo Look vorgestellt. Es gibt den Nutzern die Möglichkeit einen Style-Check zu machen und ihre Outfits zu vergleichen. Abonnieren Sie unseren Newsletter um über Neuigkeiten aus der 3D-Technologiewelt auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr über Amazons Aktivität im 3D-Druck gibt es auf unserer Themenseite Amazon und 3D-Druck.
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