Forscher der IPH Hannover werden in einem neuen Labor die Möglichkeiten für das Recycling unterschiedlicher Kunststoffarten für den Einsatz im 3D-Druck untersuchen. Einige Projekte wurden bereits geplant. Der Aufbau des neuen IPH-Forschungsbereichs wurde vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union (EU) gefördert. Ziel ist es aus recyceltem Kunststoff 3D-Drucker-Material zu gewinnen.

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Ein neuer Forschungsbereich am Standort Hannover soll laut einer Pressemitteilung die Forscher des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) bei ihren Arbeiten unterstützen. Diese planen, die Aufbereitungsmöglichkeiten von Abfällen aus Thermoplasten zu untersuchen, deren Recycling und den 3D-Druck neuer Produkte. Das neue Labor bietet dafür ausreichend Platz und die nötige Infrastruktur. Das Projekt „Aufbau eines Forschungsbereiches für Additives Kunststoffrecycling“ wurde vom Land Niedersachsen und der EU gefördert.

Kunststoffrecycling zur Weiterverwendung als 3D-Druck-Material

Wir verbrauchen weltweit zu viel Plastik. Viele Unternehmen haben sich deshalb bereits Wege überlegt, den Müllberg zu reduzieren. Das Unternehmen Sculptur fischt Plastikmüll aus den Meeren und recycelt diesen zu 3D-gedruckten Möbeln. Auch die U.S. Army recycelt Plastikflaschen für 3D-Druck und will so Versorgungsengpässe verhindern.

Thermoplaste lassen sich sehr gut recyceln und für den 3D-Druck aufbereiten (hier finden Sie über 30 Projekte und Beispiele). Die IPH wird in ihrem neuen Labor untersuchen, wie dies am besten ablaufen kann. In den aufwendig umgestalteten Räumlichkeiten der IPH befindet sich zum Beispiel eine schallgedämmte Glaswand, über die sich die Prozesse beobachten wollen. Hochwertige Forschungsgeräte zum Kunststoffrecycling und zum 3D-Druck sind ebenfalls in den neuen Laborräumen zu finden.

 

Zu Beginn wird der Kunststoff mit einem Schredder zerkleinert und getrocknet. Das trockene Material wird anschließend über einen Extruder geschmolzen. Das Filament wird extrudiert und auf eine Spule aufgewickelt. Die gefüllte Spule kann dann für den 3D-Druck mit dem 3D-Drucker genutzt werden.

Dr. Malte Stonis, Geschäftsführer der IPH, erklärt:

„Unsere Vision ist es, einen kompletten Recyclingkreislauf aufzubauen, um aus Plastikmüll neue Bauteile herstellen zu können.“

Die IPH plant bereits einige Projekte, bei denen sie Kunststoffabfälle dort recyceln wollen, wo sie entstehen. Die Forscher sehen Potenzial im Verbessern von bestehenden Verfahrensschritten des Kunststoffrecyclings und im Qualifizieren von recycelten und additiv verarbeiteten Kunststoffen. Über die weitere Entwicklung berichten wir im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).

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