In Australien konnten Chirurgen einer jungen Frau erfolgreich ein gedrucktes Oberkieferimplantat aus dem 3D-Drucker einsetzen. Die Kosten für die Behandlung waren über 90% geringer als bei herkömmlichen Behandlungsmethoden.

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Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Operationen und Jahren kann Susie Robinson nun wieder lächeln. Das war nicht immer so. Bei einem Autounfall im Alter von 20 Jahren erlitt Susie schwerste Verletzungen. Ihr Kiefer zerbrach an drei Stellen, sie verlor mehrere Zähne und ihre Hand war gebrochen.

Susie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und operiert. Ihr gebrochener Kiefer wurde mit einer Brücke unterstützt, doch sie blieb unwirksam. Das Ärzteteam versuchte ein Knochenimplantat aus ihrem Hüftknochen zu implantieren und verwendete ihr eigenes Plasma zur Befestigung des Implantats. Der Implatationsprozess erwies sich als hochkomplex und Susie benötigte rund ein Jahr zur Erholung.

Das Knochenimplantat versagte allerdings und musste wieder entfernt werden. Sie entschied sich Dr. George Dimitroulis von Epworth Healthcare aufzusuchen. Er unterbreitete den Vorschlag eines Implantats aus dem 3D-Drucker, weil das seinen Worten zufolge die beste Lösung sei, berichtet „ABC News“.

Oberkiefer aus dem 3D-Drucker
Das digitale 3D-Modell für den Oberkiefer aus dem 3D-Drucker (Bild © Dr. George Dimitroulis).

Der Arzt druckte das Kieferimplantat und konnte es ohne Probleme einsetzen. Die Operation dauerte rund eine Stunde und Susie konnte 60 Minuten danach bereits wieder lächeln. Die Kosten beliefen sich auf 8.000 US-Dollar (7415,65 Euro) statt der 100.000 US-Dollar (92.695,29 Euro) für die konventionelle Behandlung.

Die Dentalindustrie und Patienten der Zahnmedizin profitieren zunehmend von der 3D-Drucktechnologie: Der neue 3D-Drucker DFAB von DWS Systems soll Zahnersatz innerhalb von 20 Minuten drucken können, was die Kosten eines Zahnersatzes deutlich reduzieren dürfte. Der US-Konzern Stratasys stellte im März seinen 3D-Drucker J700 für Zahnlabore und Zahnarztpraxen vor. Im Oktober 2016 zeigten niederländische Forscher eine neuartige Zahnfüllung aus dem 3D-Drucker, die sich selbst erneuern kann. Ein britischer Krebspatient bekam im März 2017 einen gedruckten Kieferknochen eingesetzt und im Januar 2015 konnte einem syrischen Soldaten mit einem Unterkiefer aus dem 3D-Drucker das Leben gerettet werden.

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