Automobilindustrie:

Daimler verwendet den SLS-3D-Drucker AM S5500P von Ricoh in der Produktentwicklung

Daimler wird zukünftig den AM S5500P 3D-Drucker des japanischen Herstellers Ricoh für die Produktentwicklung einsetzen. Nach Concept Laser und Voxeljet ist Ricoh damit der dritte 3D-Drucker-Hersteller, bei dem Daimler einkauft.

Der deutsche Automobilhersteller Daimler wird in Zukunft den 3D-Drucker Ricoh AM S5500P für das Prototyping einsetzen. Das schwäbische Unternehmen setzt bereits Metall-3D-Drucker von Concept Laser und Voxeljet ein. Der Ricoh AM S5500SP arbeitet mit der SLS-Technologie, besitzt einen Bauraum von 550 x 550 x 500 mm und kann Nylon-, und Polypropylenpulver verarbeiten.

Der japanische Hersteller Ricoh kooperiert bereits mit dem Chemieunternehmen Solvay, womit es seine Materialpalette für das Gerät um das Hochtemperatur-Polyamid PA6 Glass Beads erweitert wurde. Nach Ende eines Trainings arbeitet Ricoh eng mit dem Technikerteam von Daimler zusammen und unterstützen sie bei der Entwicklung von Innovationen, wie Ricoh in einer Pressemitteilung schreibt.

In der Automobilherstellung werden 3D-Drucker derzeit für die Fertigung von Prototypen und vereinzelt von Bauteilen eingesetzt. Autohersteller wie Ford und Peugeot arbeiten ebenfalls daran den 3D-Druck in der Produktion zu verwenden. Noch weiter geht Local Motors, ein US-Automobilhersteller, der seine Fahrzeugkarosserie fast komplett mit einem 3D-Drucker herstellt. Auch genannt werden können hier die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die mit WiGo ihr erstes selbstfahrendes, 3D-gedrucktes Auto auf der GITEX 2016 vorstellten.

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