Makers aufgepasst:

Internationaler Ideenwettbewerb „Make a Difference“ gestartet

Mit „Make a Difference“ wurde ein internationaler Ideenwettbewerb gestartet, bei dem Ideen eingereicht und mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können. Dafür steht ein BigRep 3D-Drucker aus dem OpenLab Hamburg zur Verfügung.

Die Arabisch-Deutsche Akademie der Wissenschaften und das Institut für Produktionstechnik der Helmut-Schmidt-Universität haben den internationalen Ideenwettbewerb „Make a Difference“ gestartet. Der Wettbewerb bietet Interessierten die Möglichkeit eine Idee, die ein gesellschaftliches oder ökologisches Problem lösen könnte, einzureichen und per 3D-Drucker herstellen zu lassen. Bewerbungen werden ab sofort unter make-a-difference.info angenommen.

Seit Dezember 2016 steht auf dem Campus der Bundeswehruniversität das OpenLab Hamburg, ein für jeden Bürger frei zugängliches Labor mit 25 Maschinen und Werkzeugen, u.a. auch 3D-Drucker. Mit Workshops finden Interessierte einen schnellen Einstieg, so können sie nach einer kurzen Einweisung einen 3D-Drucker, Lasercutter, Fräse und Drehmaschine frei bedienen. Der 3D-Drucker vom Hersteller BigRep druckt Objekte mit einer Fläche von bis zu einem Quadratmeter und lässt sich fast alles damit herstellen.

Zur Teilnahme an den Ideenwettbewerb muss die Zeichnung, Foto oder Video auf der genannten Website hochgeladen werden. Das gesellschaftliche oder ökologische Problem muss beschrieben werden und wie das gedruckte Endprodukt zur Lösung beiträgt. Das Produkt wird vorgestellt und dabei erklärt wie es im OpenLab Hamburg hergestellt werden soll. In einem Online-Voting lassen sich andere Projekte bewerten. Die Idee kann bis zum 1. Juni 2017 eingereicht werden. Die neun Gewinner werden am 20. Juli 2017 von einer ausgewählten Jury bekanntgegeben und im 3D-Druck Magazin von 3D-grenzenlos.de vorgestellt.

Im August 2016 zeichnete der Wettbewerb „Light Cares“ zwei Projekte aus, die das Leben von Menschen mit Handicap vereinfachen und dafür 3D-Drucker einsetzten. 3D-Drucker eröffnen vor allem Privatpersonen die Möglichkeit, eigene Ideen zu einem physischen Produkt zu verwirklichen und in OpenLabs oder Makerspaces finden Menschen zusammen, in denen das Selbermachen im Mittelpunkt steht.

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