Die Schule am Dohlberg aus dem hessischen Büdingen reiht sich ein in die Liste der Schulen in Deutschland, die zukünftig 3D-Drucker im Unterricht einsetzen. Möglich wurde die Anschaffung des 3D-Druckers erst durch die Unterstützung eines regionalen Unternehmens, was auch für andere Regionen, Schulen und Unternehmen als Vorbild verstanden werden kann.

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Das Unternehmen Eichhorn Bauzentrum hat der Schule am Dohlberg in Büdingen (Hessen) einen 3D-Drucker für den Einsatz im Unterricht gespendet. Die Schülerschaft erhalten damit die Möglichkeit, im Fach Arbeitslehre Werkstoffe und Modelle aus Kunststoff schichtweise herzustellen. Wie Schulleiter Tobias Michel bei der Übergabe des 3D-Druckers durch den Leiter des Büdinger Eichhorn Bauzentrums, Marc Schmidt, erläuterte, habe die Schule schon länger überlegt den Unterricht mit einem 3D-Drucker zu erweitern, schreibt der „Kreis Anzeiger“.

Die anspruchsvolleren Geräte seien jedoch ungeeignet oder zu preisintensiv gewesen, weshalb zunächst auf die Anschaffung eines 3D-Druckers verzichtet wurde. Für ein Einzelprojekt mit begrenzter Anwendbarkeit sei es eine unverhältnismäßig eine hohe Summe zu investieren. Das Angebot der Firma Eichhorn kam der Schule daher sehr gelegen, heißt es in dem Artikel weiter.

Nach Angaben von Joachim Wenz, der das Fach Arbeitslehre unterrichtet, habe der 3D-Drucker den Vorteil, dass er erschwinglich und gut ist. Die Fertigung größerer Werkstücke beansprucht allerdings mehrere Stunden. Aber auch dafür hat die Schule für ihre Schüler schon eine Lösung gefunden. Der Unterricht müsse einfach um den Produktionsprozess herum aufgebaut werden, so Wenz.

Wie Marc Schmidt berichtete, habe ihm Jürgen Eichhorn, der Inhaber der regionalen Firma gefragt, ob er eine Schule kennt, die einen 3D-Drucker benötigen könnte. Die gute Geschäftsbeziehung mit dem Druckerhersteller führte zur Verfügbarkeits eines solchen Druckers und da aktuell ein Praktikant der Schule in dem Bauzentrum arbeitete, sei es logisch gewesen, einen Kontakt herzustellen. Laut Schulleiter Tobias Michel dass der Bezug zu Werkstoffen, Handwerk und Praxis  der Schule am Dohlberg sehr wichtig sei.

Damit reiht sich die Schule am Dohlberg in eine stark wachsende Liste deutscher Schulen, die 3D-Drucker im Unterricht einsetzen, ein. Die Erfurter Andreas-Gordon-Schule setzt mehrere 3D-Drucker in der Lehre im hauseigenen Makerspace ein. Auf einen Infotag informierte die Robert-Gerwig-Schule aus dem Schwarzwald zuletzt die Besucher über den 3D-Druck im schulischen Alltag. Und an am Alexander-von-Humboldt Gymnasium bauen Schüler mit Hilfe von 3D-Druck Miniatur-Rennwagen für den internationalen Schülerwettbewerb „Formel 1 in der Schule“. Mehr als 130 weitere Beispiele aus den letzten 4 Jahren finden Sie auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Schule“ sowie regelmäßig im kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter von 3D-grenzenlos (jetzt abonnieren).

Schüler mit dem 3D-Drucker
Schüler der hessischen Schule am Dohlberg nutzen zukünftig einen 3D-Drucker im Unterricht (Bild © Potengoski, kreis-anzeiger.de).

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