Die Stadtbibliothek Ludwigsburg verfügt seit Ende Dezember 2019 über einen eigenen 3D-Drucker. Mit einem Ultimaker 3 wird den Bibliotheksbesuchern Zugang zur 3D-Drucktechnologie für den privaten Einsatzbereich ermöglicht, wie in der regionalen „Bietigheimer Zeitung“ berichtet wird. Es sind oft Senioren, die sich für den 3D-Drucker interessieren und über die für sie oft neuartigen Möglichkeiten des 3D-Drucks staunen, heißt es in dem Artikel.
Alles ist möglich
Alexandra Sterz, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek, erklärt, dass der 3D-Drucker im Grunde so gut wie alles drucken kann. Sterz ist in der Stadtbibliothek Ludwigsburg zuständig für neue Medien und die Arbeit mit dem 3D-Drucker. Regelmäßig ermöglicht sie es den Besuchern, sich in einer 3D-Drucker-Sprechstunde zu informieren. Sie hat hier bereits einen kleinen Elefanten mit beweglichen Beinen und Rüssel in einem Stück gedruckt. Außerdem entstand auch eine Vase, die mit 40 Gramm äußerst leicht ist. Gerade bei Vasen sind der Kreativität mit 3D-Druckern kaum Grenzen gesetzt.
In großen Unternehmen der Industrie wird in anderen Größen gedruckt. An manchen Orten entstehen selbst kleine Häuser mit dem 3D-Drucker. In Südamerika wurde in Armut lebenden Menschen mit kleinen 3D-gedruckten Häusern geholfen. Sterz erklärt, dass die Stadtbibliothek als ein Ort für lebenslanges Lernen versteht und die Medienkompetenz fördern möchte. Der 3D-Druck ist ein wichtiger Bestandteil im Ferienprogramm der Stadt und Teil der Kinderuni. In Workshops können auch Erwachsene erste Erfahrungen mit der neuen Technologie machen.
Immer mehr 3D-Drucker in Bibliotheken

Viele Stadtbibliotheken bieten Besuchern die Möglichkeit, mit 3D-Druckern zu arbeiten. So wie die Stadtbibliothek Solingen, die im vergangenen Jahr in der „Nacht der Bibliotheken“ ihren 3D-Drucker vorgestellt hat. 2017 haben wir über die Stadtbibliothek und die VHS Minden berichtet, die gemeinsam Kurse zum Einstieg in den 3D-Druck angeboten haben.
Wer den 3D-Druck in der Stadtbibliothek Ludwigsburg ausprobieren möchte, zahlt für verwendete Werkstoffe 50 Cent oder ein paar Euro. Die Stadtbibliothek informiert per E-Mail, wenn der Druck fertig ist. Wer möchte, kann auch Bücher lesen und abwarten, während nebenan der Ultimaker 3 3D-Drucker arbeitet.
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