Tom M., Student an der Harvard Business School, hat in einer wissenschaftlichen Arbeit einige wichtige Fragen zum Thema 3D-Druck von Lebensmitteln aufgeworfen. Er kommt bei seiner Analyse zu dem Ergebnis, dass der 3D-Druck von Lebensmitteln bis 2023 ein sehr wichtiger Markt werden könnte. Ein Überblick seiner Arbeit.

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In der kürzlich veröffentlichten Arbeit „3D Printed Pasta – Are There Limits to the Benefits of 3D Printing in the Food Sector?“ hat Tom M., ein Student an der Harvard Business School, das Potenzial neuer Herstellungsverfahren für Lebensmittel genauer untersucht. Die These: 3D-gedruckte Lebensmittel sind eine interessante Idee, doch lohnen sich diese Prozesse auch für kommerzielle Anwendungen und den Massenmarkt?

Jährliches Wachstum von 40%

Das Geschäft mit 3D-gedruckten Lebensmitteln wächst laut M. jährlich um 40 Prozent. Bis 2023 wird es sich dabei um eine 500-Millionen-Dollar-Industrie handeln. 3D-gedruckte Lebensmittel gibt es in vielen Formen. Das geht von Nischendiensten und Boutique-Einzelhändlern bis zu Herstellern, die sowohl für einzelne Kunden als auch für die Masse an Lösungen arbeiten.

Der bekannte Hersteller von Pasta Barilla untersucht die Verwendung von 3D-Druckern für seine Produkte. 2016 hat Barilla Pläne zu einem 3D-Drucker von Pasta vorgestellt. Tom M. findet es wichtig, dass sich Firmen wie Barilla mit dem 3D-Druck vertraut machen, da diese Technologie an Bedeutung gewinnt. Es gibt eine globale Bewegung in Richtung Nachhaltigkeit in allen Branchen. Mit Technologien wie dem 3D-Druck könne man die Ernährung in großem Maßstab effizient anpassen.
Hersteller von Lebensmittel sollten mehr motiviert werden, die Entwicklung einzigartiger Methoden zur Bewältigung von Problemen in der Lebensmittelproduktion fortzusetzen.

3D-Druck von Nudeln
Barilla arbeitet seit Jahren an einer Lösung für den 3D-Druck von Nudeln (Bild © Tom M. / Harvard Business School).

Viele Möglichkeiten und viele offenen Fragen

Tom M. stellt einige Fragen in den Raum. „Wie kann die 3D-Drucktechnologie dazu beitragen, Ernährungseinschränkungen und Nährstoffmängel auf zugänglich Weise zu beseitigen? Wie kann die Technologie die Effizienz des globalen Lebensmittelmarktes verbessern? Wie kann es dazu beitragen, Gesundheit und Ernährung für alle verfügbar zu machen?“

Viele Benutzer experimentieren derzeit mit dem 3D-Druck von Lebensmitteln. An der Hochschule Ruhr-West zum Beispiel wird gerade an einem 3D-Drucker für den Einsatz in der Küche gearbeitet. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema beim Projekt „Upprinting Food“ aus den Niederlanden, wo aus Lebensmittelabfällen stylische Snacks werden. Alle bisher vorgestellten Projekte, die mit dem 3D-Druck von Lebensmitteln zu tun haben, können sie hier nachlesen.

3D-Druck von Lebensmitteln

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