2015 wurden mehr 3D-Drucker verkauft als in den Vorjahren. Wie aktuelle Marktanalysen zeigen, stiegen die Verkaufszahlen vor allem bei Desktop-3D-Drucker. Im Bereich der Industrie-3D-Drucker ging der Absatz leicht zurück, was zunächst überraschen dürfte. Die Marktforscher haben dafür aber auch schon eine mögliche Erklärung gefunden.

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Marktforschung für 3D-Drucker
Marktforschung und Marktentwicklung der 3D-Drucker: Fast alle Analysten sehen den 3D-Druck als Zukunftstechnologie

Weltweit stieg auch im Jahr 2015 der Verkauf von 3D-Druckern. Der Informationsdienst zu Fragen der Marktforschung und Gesellschaftsanalyse „Context“ hat dazu wieder aktuelle Verkaufszahlen veröffentlicht, die belegen, dass bis Ende September 2015 etwa 35 Prozent mehr Geräte verkauft wurden als im Vorjahr. Dies entspricht einer Stückzahl von 174.000 Exemplaren.

In den ersten beiden Quartalen wurden nach Informationen des Analyseunternehmens „Canalys“ 88.000 3D-Drucker verkauft. Allein das dritte Quartal 2015 sorgte somit für eine Verdoppelung der Verkaufszahlen. Am gefragtesten sind die 3D-Drucker des Herstellers XYZprinting. Insgesamt handelt es sich bei den meisten der verkauften 3D-Drucker um sogenannte Desktop-3D-Drucker, deren Anschaffungskosten in fast allen Fällen bei weniger als 5.000 US-Dollar liegen.

Im Industrieumfeld hingegen ging der Verkauf von 3D-Druckern um etwa drei Prozent zurück. Hier wurden in den ersten drei Quartalen 2015 noch 8.706 Geräte verkauft. Marktforscher erklären den Rückgang damit, dass der Hype gerade im industriellen Umfeld etwas nachlasse. Das weitere Unternehmen wie HP, Canon, Polaroid, Ricoh und Toshiba ebenfalls in den 3D-Drucker-Markt einzusteigen, verstärke den derzeitigen Trend zurückhaltender Investitionen noch.

Ein Context-Ranking zeigt auch auf, welche 3D-Drucker 2015 am meisten verkauft wurden. Rang eins belegt der XYZprinting da Vinci, der es auf 28.300 verkaufte Einheiten und einen Marktanteil von 17 Prozent bringt. Ihm folgen die Cube/Cubify-3D-Drucker 3D Systems mit 20.290 Geräten (Marktanteil von 12 Prozent; Verkauf wird allerdings eingestellt) und Geräte von Makerbot mit 15.426 verkauften Exemplaren (9 Prozent Marktanteil).

Für das Jahr 2016 rechnet das Marktforschungsunternehmen „Gartner“ mit einem weltweiten Absatz von etwa 490.000 3D-Druckern.

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