In den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 stieg der Verkauf von 3D-Druckern um 25 Prozent. Dieser Anstieg ist hauptsächlich durch die preiswerten Desktop-3D-Drucker zu verzeichnen, so die IT-Marktforschungsgesellschaft CONTEXT in ihren Anfang der Woche veröffentlichten Zahlen.

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CONTEXT Logo.Wie das britische Unternehmen CONTEXT berichtet, wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 insgesamt 217.073 3D-Drucker ausgeliefert. 96 Prozent davon sind Personal- bzw. Desktop-3D-Drucker, deren durchschnittlicher Verkaufspreis knapp unter 1.000 US-Dollar lag (über 60 Modelle < 1000€ siehe hier). Dies entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Zuwachsrate von 27 Prozent.

Allerdings reduzierte sich der Anteil der in der Industrie bzw. professionell eingesetzter 3D-Drucker um 12 Prozent, hier wurden nur 7.726 Einheiten verkauft. Zugleich entfallen auf letztgenannte Drucker 78 Prozent des weltweiten Umsatzes.

XYZprinting bei Desktop-3D-Druckern führend

Bei den Desktop-3D-Druckern ist der Hersteller XYZprinting weltweit führend und steigerte seinen Anteil auf 22 Prozent. Zugleich stießen einige neue Marken in das Ranking vor, so unter anderem Monoprice, Wanhao, Mattel und Polaroid. Auch zahlreiche Crowdsourcing-Projekte waren von Erfolg gekrönt.

„Während sich Stratasys und 3D Systems weiterhin vom Mainstream-Markt für Personal / Desktop 3D weg verlagerten, füllten andere Marken – vor allem XYZprinting – die Leere“, so Chris Connery, Vizepräsident für Globale Analyse bei CONTEXT. „Die Nachfrage nach diesen Geräten auf der ganzen Welt wird durch die steigenden Versendungen, die Entstehung neuer Marken und große Crowdsourcing-Start-ups weiterhin steigen.“

Ranking Desktop-3D-Drucker.
Die Top 5-Platzierungen bei den Desktop-3D-Drucker Verkäufen der ersten drei Quartale 2016. (Bild: © 3ders.org)

Gemischtes Bild beim Verkauf industrieller 3D-Drucker

Der Bereich der industriellen bzw. professionellen 3-Drucker war hauptsächlich durch den Eintritt von HP in diesen Markt geprägt. Die Auslieferung der HP-3D-Drucker begann allerdings erst Ende des Jahres 2016, was insgesamt zu einer Verlangsamung des Marktes beitrug. Ein wichtiger Lichtblick war der Versand von Additiv-Geräten, die in Metall drucken. Durch den Aufbau des neuen Unternehmens GE Additive (GE seht für General Electric) wird es sicher auch in dieser Sparte zu einer Umsatzsteigerung kommen. In den ersten drei Quartalen war Stratasys bei den industriellen/professionellen 3D-Druckern federführend und erreichte hier einen Anteil von 35 Prozent, gefolgt von EOS mit 19 und 3D Systems mit 10 Prozent.

Ranking industrieller 3D-Drucker.
Auswertung der Verkaufsdaten bei industriellen/professionellen 3D-Druckern in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016. (Bild: © 3ders.org)

Ausblick

Die Projektionen für das Gesamtjahr 2016 werden den Trends der ersten drei Quartale folgen. Für das Jahr 2017 und auch die Folgejahre wird erwartet, dass der Industrie- und Berufssektor aufgrund des Markteintritts von HP und den Verschiebungen bei GE ein deutliches Wachstum erfährt. Zugleich wird der Desktop-3D-Drucker-Markt sein deutliches Wachstum fortsetzen.

Der gesamte 3D-Druck-Markt, der aus Druckern, Materialien, Zubehör und Dienstleistungen besteht, wird nach Ansicht Connerys von 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 ansteigen. Die vollständige Analyse kann von der CONTEXT Webseite heruntergeladen werden.

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  • Able Arbeit durch eine absichtliche Abschaltung wieder aufnehmen und automatisch Arbeit von Power-Off wieder aufnehmen wird in der aktualisierten Version erwartet
  • X / Y-Achse wird auf Null zurück, wenn für Glühfaden Wechsel pausieren, um effektiv vermeiden die Druckmodell zu beschädigen

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