Der Markt für Desktop-3D-Drucker unter 5000 Euro wächst, während der Markt für professionelle 3D-Drucker rückläufig ist. So eine aktuelle Marktstudie des Marktforschungsunternehmens Context, für das vierte Quartal 2015. Bezogen auf den ganzen 3D-Drucker-Markt wuchs dieser um satte 19 Prozent.

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Logo ContextDie Marktforschungsfirma Context hat einen rückläufigen Markt für professionelle 3D-Drucker festgestellt. Das Unternehmen bezieht sich dabei auf das vierte Quartal 2015. Der gesamte Weltmarkt für 3D-Drucker hingegen verzeichnete den Daten zufolge ein Wachstum von 19 Prozent im Berichtszeitraum.

Bei 96 Prozent der verkauften Geräte handelte es sich um 3D-Drucker die weniger als 5000 Euro kosteten und als Desktop-3D-Drucker bezeichnet werden. Eine Vielfalt der 3D-Drucker die bereits für unter 500 Euro erhältlich sind, zeigt diese Seite.

Der Bereich für professionelle 3D-Drucker ging um 24 Prozent zurück. Im laufenden Jahr rechnet Context mit einem weiteren Wachstum des Gesamtmarktes und dabei werden vor allem Drucker aus dem preisagressiven Sektor eine Rolle spielen.

Tops und Flops unter den Herstellern

Mattel Thinmaker
Mattel will mit dem „Thingmaker“den Markt der 3D-Drucker für Kinder erobern. Das Gerät soll gerade einmal 300 Euro kosten (Bild © Mattel)

Zum Beispiel kündigte der Hersteller XYZprinting für das Jahresende einen 3D-Drucker für 269 US-Dollar an und der Spielzeughersteller Mattel plant den Einstieg in den 3D-Druck-Markt mit einem 3D-Drucker für Kinder für weniger als 300 Euro. Im Markt für professionelle 3D-Drucker erwarten die Analysten eine Belebung, wenn Konzerne wie Hewlett-Packard (HP), Canon und Ricoh nach ihrem Einstieg in den Markt kräftig Gas geben.

Die Weltmarktführer Stratasys und 3D Systems bemühen sich bisweilen, den Markt für professionelle 3D-Drucker mit Innovationen zu beleben. So stellte Stratasys erst kürzlich den 3D-Drucker „J750“ vor, mit dem es möglich sein soll, Objekte in einem Stück aus einer Vielzahl von Farben und Materialien zu drucken (wir berichteten..)

Auf das Gesamtjahr 2015 gerechnet konnte XYZprinting mit 21 Prozent Marktanteil den Spitzenplatz belegen, gefolgt von 3D Systems, M3D, Ultimaker und Stratasys. Nicht vorne mit vertreten hingegen war das Tochterunternehmen von Stratasys MakerBot.

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