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Erfolgreich Geld verdienen mit dem eigenen 3D-Drucker: Mandro – Junger Koreaner wird dank 3D-Druck zum erfolgreichen Unternehmer

Der südkoreanische Softwareentwickler Sang-Ho Yi hat unter den Namen Mandro eine Ein-Mann-Firma für 3D-Druck im April letzten Jahres in seinem Heimatland Südkorea eröffnet und gilt seither als positives Beispiel für die Möglichkeiten mit Hilfe eines eigenen 3D-Druckers Geld zu verdienen und ein erfolgreiches Startup zu gründen.

Seine Firma verfügt mittlerweile über vier 3D-Drucker des Modells Almond der Marke OpenCreator. Der vielseitige Gründer berät Unternehmer und Interessenten die einen 3D-Drucker in ihr Unternehmen einbinden möchten. Er bietet Einführungskurse in 3D-Drucker für Einsteiger als auch für Anwender mit Interesse an einer kommerziellen Nutzung. Zusammen mit der Bildungseinrichtung 3D ITEMS und Lab C teilt er sein Wissen über den 3D-Druck, um koreanische 3D-Druck-Community zu erweitern. Gelegentlich unterstützt Mandro auch Studenten die mit einem 3D-Drucker an einem Wettbewerb teilnehmen möchten und verhilft ihnen so zum Erfolg.

Mandro (Sang Ho Yi)

Mandro in seinem Büro in Korea. Auch seine Büroartikel wurden größtenteils mit dem 3D-Drucker gefertigt (Bild © mand.ro).

Mandro ist auch in der Forschung aktiv

Im Rahmen seiner Arbeit widmet er sich auch Forschungsprojekten. So hat er die 3D-Drucksoftware Cura und KISSlicer miteinander verglichen. Ebenfalls prüfte Mandro mit der Universal-Prüfmaschine DA-272 die Spannung und Dichte von 3D-Druckmaterialien. Vor kurzem prüfte er den Stromverbrauch von 3D-Druckern, wenn sie die Druckmaterialien ABS oder PLA verarbeiten. Zuletzt führte er eine Gleichung durch, auf deren Basis ermittelt werden kann, wie hoch der Gewinn pro eingesetzten 3D-Drucker für ein Ein-Mann-3D-Druck Unternehmen ausfällt.

Ich bin ein „Hobby Maker“

Auf seinem Blog und seiner Webseite berichtet Mandro über seine Aktivitäten und Forschungsarbeiten. Mandro selbst bezeichnet sich gerne als »Hobby Maker« (Hobbyanwender) und sein eigentlicher Bildungshintergrund findet sich in der Softwareentwicklung. Er arbeitete drei Jahre bei Samsung als Senior Researcher und war Gastwissenschaftler am MobiSocial Computing Lab an der Stanford University. An der Seoul National University promovierte er und als Postdoktorand war er an der INRIA Grenoble aktiv.

Sein Ziel ist die Schaffung eines Hub, der alle verfügbaren 3D-Drucker der Welt miteinander verbindet. Sein Unternehmen möchte er als Plattform für Designer, Hersteller, Endverbraucher und Bildungseinrichtungen etablieren. Zur Zeit erwirtschaftet er den Großteil seines Gewinns mit Druck- und Bildungsprogrammen. Wenn seine Firma wächst und Mitarbeiter eingestellt worden sind, möchte er mehr Zeit in sein Spezialgebiet Softwareentwicklung investieren. Seiner Ansicht nach sollten künftige 3D-Druck-Unternehmer dazu in der Lage sein, ihre Kunden zu beraten und fertig gedruckte 3D-Objekte mit Spachtel- und Malerarbeiten abschließend zu bearbeiten. Das Fachwissen sollten sie Mandro zufolge stets erweitern, um in der 3D-Druckbranche bestehen zu können.

Der 3D-Drucker hat bereits vielen Menschen den Start in die Selbstständigkeit ermöglicht. Zu den erfolgreichen Startups der 3D-Druck-Branche zählen Unternehmen wie Spexy Me, Foreverence oder OwnPhones, die alle mit innovativen Geschäftsideen arbeiten.

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