Ein britischer Designer und Universitätsabsolvent hat mit TypeCase eine Handyhülle entwickelt, mit der Menschen mit Beeinträchtigungen leichter kommunizieren können. Die Handyhülle hilft vor allem Menschen mit Sehbehinderung, aber auch Menschen mit amputierten Fingern oder Händen sollen von TypeCase profitieren können. Wir stellen das selbst entwickelte Produkt aus dem 3D-Drucker einmal genauer vor.

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Um Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu helfen, setzten neben Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen auch immer mehr Hobby-Makers auf 3D-Druck. Prothesen lassen sich zum Beispiel sehr gut mit Hilfe von 3D-Drucker für den Patienten individualisieren. Auch das Virginia Museum nutzt taktile Artefakte aus dem 3D-Drucker, um Sehbehinderten bessere Erlebnisse zu ermöglichen. Mit dem jetzt entwickeltem TypeCase gibt es jetzt eine Handyhülle mit integrierter Tastatur für blinde Menschen, welche ebenfalls mit einem 3D-Drucker entwickelt wurde.

Details zum TypeCase

Entwickelt wurde das TypeCase von dem Universitätsabsolventen Dougie Mann. Er hatte überlegt, wie Smartphones für Menschen mit Einschränkungen leichter zu nutzen wären. Mithilfe eines 3D-Druckers entstand die 3D-Tastatur TypeCase. Sie besitzt 5 statt 50 Tasten.

Beim TypeCase ist die Tastatur in die Handyhülle eingebaut. Statt wie bisher mit der Sprach-zu-Text-Wiedergabesystemen Texte einzugeben, können Menschen mit Sehbehinderungen jetzt mit dem TypeCase arbeiten. Die vereinfachte Tastatur ermöglicht intuitive Kommunikation. Das Tastenfeld arbeitet ähnlich wie die Braille-Schrift. Der Benutzer erkennt, wo er die Tasten drücken muss, wenn er das Telefon hält.

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Blinde erhalten taktile Benachrichtigungen, mit denen sie Nachrichten senden und empfangen können. Der Text wird dem Benutzer unter Verwendung derselben Codes mit kleinen Vibrationen in jedem seiner Finger übermittelt. Das TypeCase ist nicht nur eine Verbesserung für Blinde. Menschen mit amputierten Fingern oder Händen hätten damit auch mehr Optionen für eine einfachere Kommunikation.

Der Entwicklungsprozess

Bei der Entwicklung analysierte Mann zuerst das Zusammenspiel verschiedener Faktoren bei Hilfsmitteln für Menschen mit Beeinträchtigungen. Es folgte eine Prototypenerstellung von Elektronik und Design mit anschließenden Benutzertests. Die Prototypen wurden mit 3D-Druckharz hergestellt. Laut Mann muss noch einiges an dem Produkt verbessert werden, was das Design und die Hardware betrifft. Auch kann eine bessere Software einen großen Unterschied in der Nutzbarkeit und Funktionalität machen.

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