Forschern aus Teschechien ist es gelungen mit einem 3D-Drucker ein funktionierendes Modell einer Lunge zu entwickeln. Das Modell dient den Medizinern dazu Atemprobleme zu simulieren und so Krankheiten wie Asthma besser erforschen zu können.
Auch in der Tschechischen Republik erfreut sich der 3D-Druck immer größerer Beliebtheit. Hochschuleinrichtungen wie beispielsweise die Technische Universität Liberec und der Technischen Universität Brno nutzen diese Technologie ebenfalls. So haben die Forscher aus Brno den 3D-Druck für die Entwicklung eines voll funktionsfähigen Lungen-Modells eingesetzt. Wissenschaftler der TU Liberec haben gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft unter der Bezeichnung NANOMATCON ein Projekt ins Leben gerufen, das innerhalb des EU-Rahmenprogramms Horizont 2020 realisiert werden soll. Selbstverständlich gibt es an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes noch weitere Forschungsprojekte, in die der 3D-Druck integriert ist.
Auch in der tschechischen Industrie finden 3D-Drucker immer stärkere Anwendung. Zugleich haben sich auch internationale Unternehmen im Land niedergelassen, dies in nächster Zukunft vor oder planen zumindest eine Zusammenarbeit mit einem hiesigen Partner. So haben wir von 3D-grenzenlos beispielsweise über General Electric berichtet, das unweit der tschechischen Hauptstadt Prag eine 3D-Druck-Fabrik für Turbopropeller-Motoren errichten möchte. Der 3D-Drucker-Hersteller Voxeljet ist mit dem tschechischen Unternehmen MCAE Systems eine Vertriebspartnerschaft eingegangen. Auch weitere Unternehmen sind im 3D-Druck aktiv.
Tschechische Startups nutzen den 3D-Druck ebenfalls in steigendem Umfang. Als Beispiel sei hier nur das Elektroauto „4ekolka“ erwähnt, das ebenfalls in der Tschechischen Republik entwickelt wurde. Zugleich gibt es mit Be3D auch einen tschechischen 3D-Drucker-Hersteller, dessen Modell DeeGreen zur FDM/FFE Sparte gehört und zugleich sehr kostengünstig ist. Zugleich gibt es auch in Tschechien viele Privatpersonen, die sich für den 3D-Druck interessieren oder sogar ein eigenes Modell entwickelt haben.
Auf dieser Themenseite finden Sie sowohl neue als auch ältere Berichte rund um den 3D-Druck in Tschechien. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, empfehlen wir Ihnen, unseren 3D-grenzenlos Newsletter zu abonnieren.
Forschern aus Teschechien ist es gelungen mit einem 3D-Drucker ein funktionierendes Modell einer Lunge zu entwickeln. Das Modell dient den Medizinern dazu Atemprobleme zu simulieren und so Krankheiten wie Asthma besser erforschen zu können.
Die tschechische Regierung und General Electric haben sich auf eine gemeinsame Investition in eine neue Fabrik für Turbopropeller-Motoren aus dem 3D-Drucker geeinigt. Das neue Fertigungszentrum ist für das Jahr 2022 geplant und soll 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Von dem Umstieg auf 3D-Druck erwartet sich GE zahlreiche Verbesserungen im Fertigungsprozess.
Der japanische Autokonzern Toyota erprobt derzeit seinen neuen Elektroflitzer i-ROAD in der französischen Stadt Grenoble. Er soll zukünftig nicht nur dort den Stadtverkehr entlasten und über eine besonders hohe Flexibilität verfügen. Aufgrund seiner geringen Größe ist er für die schmalen Gassen Grenobles das ideale Verkehrsmittel. Es liegen auch bereits erste Daten zur Nutzung des i-ROADs vor.
Der tschechische Designer Petr Chládek hat mit dem 4ekolka ein Elektroauto entwickelt, welches dazu dienen soll, den Stadtverkehr zu entlasten. Für die erfolgreiche Fertigung des Autos spielten auch die 3D-Drucker eine wichtige Rolle.
Das Unternehmen 3DLabPrint aus Tschechien hat eine Online-Bibliothek mit 3D-Modellen für ferngesteuerte Flugzeuge aus dem 3D-Drucker gestartet. Freunde des RC-Modellbaues, die über einen eigenen 3D-Drucker verfügen, dürfte die Bibliothek freuen, die es Hobby-Makern ermöglicht ihr eigenes RC-Modell zu drucken und zusammenzubauen.
Ein tschechischer Designer hat einen sehr günstigen 3D-Drucker entwickelt, dessen Anleitung er der Thingiverse-Gemeinschaft nicht vorenthalten möchte. Für unter 100 Euro kann man das Gerät ganz einfach selbst zusammenbauen.