Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bietet das kalifornische Unternehmen AstroPrint mit „AstroBox Touch“ ein Touchscreen-Display für 3D-Drucker an. Das Gerät ist mit rund 80 Prozent der auf dem Markt verfügbaren Desktop-3D-Drucker kompatibel, die mit der Marlin-, Repetier- oder Sailfish-Firmware ausgestattet sind. Das AstroBox Touch synchronisiert sich mit der Desktop-Software und Apps. Anwender können auf das AstroPrint Ökosystem zugreifen, wozu auch die 3D Print Cloud und Devoloper API zählt.

Vor mehr als zwei Jahren konnte AstroPrint für seine 3D-Druck-Software auf Kickstarter die damit verbundene Kampagne mit Erfolg abschließen. Mit dem Programm können Anwender den 3D-Drucker per Smartphone oder Tablet steuern, sobald eine Verbindung zur AstroBox besteht. Ein Rasperry Pi wurde in die AstroBox Touch integriert und die Box wird per Touchscreen bedient. Der Touchscreen bietet bei 3,5 Zoll eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln und die Benutzeroberfläche ist laut AstroPrint intuitiv benutzerfreundlich bedienbar.

Der Anwender kann den Druckstatus kontrollieren, Druckaufträge starten und auf 3D-Modelle zugreifen. Es besteht Zugriff auf Plattformen wie Thingiverse, wodurch sich 3D-Objekte auch ohne expliziten Download drucken lassen. Der Cloud-Slicer wurde auf Grundlage von CURA entwickelt und erlaubt es Modelle in der Cloud zu slicen und den Druckauftrag direkt über das Smartphone oder PC zu starten.

Entwickler können über die AstroBox Touch ihre selbstprogrammierten Apps in die AstroPrint-Plattform hochladen. Das AstroPrint-Team entwickelt selbst Programme für Desktop-Computer und mobile Geräte. Die Apps werden für die Betriebssysteme Google Android und Apple iOS programmiert. Zur Zeit befindet sich die Entwickler-API noch in der Beta-Phase.

Das Finanzierungsziel von 10.000 US-Dollar (9.269 Euro) wurde mit 46.050 US-Dollar (42.686 Euro) bereits vierfach übertroffen. Das eingesammelte Geld wird dazu verwendet, die Produktion der AstroBox Touch auf Basis des Prototypen zu beginnen. Die Box ist derzeit noch für 150 US-Dollar (ca. 130 Euro) über Kickstarter vorbestellbar und wird später mit der Markteinführung preislich bei 199 US-Dollar (ca. 185 Euro) liegen.

Auf Kickstarter konnten Entwickler und Unternehmen ihre 3D-Drucker, 3D-Scanner und weiteren Geräten aus der Welt des 3D-Drucks erfolgreich finanzieren. Der Dobot M1 Roboterarm erreichte im Dezember 2016 nach nur weniger als einen Tag das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar (ca. 92.700 Euro) und der OLO Smartphone 3D-Drucker konnte mit Kickstarter-Erfolg das erforderliche Geld einsammeln. Einen Rekord erzielte der All-in-One 3D-Drucker Flux mit über 1 Million US-Dollar (ca. 927.000 Euro) vor über drei Jahren.

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