Nichts ist ärgerlicher für Autofahrer als kilometerlange Staus aufgrund von Straßenbauarbeiten. Forscher der University of Leeds arbeiten deshalb an einem Zukunftsprojekt, Drohnen zu konstruieren, die nachts über Straßen fliegen und Schlaglöcher reparieren. Das Ziel sind „Self Repairing Cities“, also selbst reparierende Städte, die auch fliegende 3D-Drucker einsetzen.

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Viele Forscher zerbrechen sich den Kopf, wie 3D-Drucktechnologie mit Robotik clever kombinieren können, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Zahlreiche Projekte dazu gibt es schon. Ein Ingenieuren-Team aus dem Bereich Robotik hat jetzt einen fahrenden 3D-Drucker zur Reparatur von Schlaglöchern entwickelt. Das Expertenteam ging nun sogar noch einen Schritt weiter.

Der Großteil der Bauarbeiten findet in den wärmeren Monaten statt und konzentrieren sich auf das Auffüllen schädlicher Schlaglöcher und das Ausbessern von Straßen. Die Verbesserungsprojekte sind viel einfacher tagsüber zu realisieren – vor allem wenn es darum geht, ein riesiges Schlagloch zu reparieren.

Drei Autos und Schlagloch dahinter
Der Verkehr wird bei den geplanten Arbeiten nachts kaum gestört (Bild © Rob Browne/ Walesonline).

Derzeit arbeiten Experten der University of Leeds und des University College London (UCL) an der Entwicklung von Technologien, die es ermöglichen diese Projekte in den Nachtstunden auszuführen, indem an Drohnen befestigte autonome Roboter beschädigte Straßen reparieren können. Philip Purnell, Professor der University of Leeds, sagt: „Dieses Projekt hat nicht nur einen wissenschaftlichen Charakter, sondern hat auch wirtschaftliche und soziale Auswirkungen.“

Der Professor erklärte, dass das Projekt nicht nur Fahrern tagsüber hilft, weil die Schlaglochreparatur nachts erfolgen würde, sondern untersucht auch soziale und wirtschaftliche Auswirkungen der Verwendung von Robotern. Diese Schlaglochroboter werden in den nächsten Jahren auf britischen Straßen getestet, wobei die Straßenoberfläche zuerst nach kleinen Rissen, die zu größeren werden können, gescannt werden. Danach können die Drohnen zu den Ritzen fliegen und sie mit 3D-gedrucktem Asphalt in weniger als einer Minute reparieren. Das Beste daran ist, dass alles nachts abläuft und der Verkehr kaum gestört wird.

Drohne
Schlaglochroboter werden in den nächsten Jahren auf britischen Straßen getestet (Bild © Bernd Wustneck).

Laut einem Beitrag des Onlinemagazins 3dprint.com wird der 3D-Druck aber nicht das erste Mal zur Reparatur beschädigter Straßen benutzt, jedoch ist es Teil einer großen Initiative von Leeds, auf dem Weg eine selbst reparierende Stadt zu erschaffen. Das Projektziel ist es, eine Zero-Street-Work-Disruption bis zum Jahr 2050 auf die Beine zu stellen, indem Roboter benutzt werden, um Beschädigungen wie Schlaglöcher erstmals zu identifizieren, zu diagnostizieren und letztlich mit minimal invasiven Technologien zu reparieren.

Laut Mark Miodownik, dem Professor der UCL, arbeitet der Stadtrat von Leeds mit einem Multi-Universitätsteam an der Entwicklung selbst reparierender Städte zusammen. Er stellt sich auch vor, dass Roboter in der Zukunft sogar Brücken und Gebäude bauen könnten. Das Team der UCL und Leeds befindet sich derzeit auf dem halben Weg des 5-Jahres-Plans, der letztlich mit Roboter-3D-Druckdrohnen zur Reparatur von Schlaglöchern führen wird.

Wolkenkratzer und daneben Schlagloch
Es ist Teil einer großen Initiative von Leeds, auf dem Weg eine selbst reparierende Stadt zu erschaffen (Bild © PA/Birmingham Mail).

Das neue Projekt wird das Problem von täglichen Staus um einiges reduzieren, da der Großteil beschäftigter Menschen tagsüber arbeitet und somit einen Teil des Verkehrs untertags darstellt. Die Forscher befinden sich auf einem guten Weg, ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Wenn Sie mehr über dieses und andere interessante Projekte lesen wollen, abonnieren Sie einfach unseren Newsletter, um auch zukünftig auf dem Laufenden zu bleiben.

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