Die italienische Schuhfachhochschule „Institute of excellence in the footwear industry“ in Riviera del Brenta im Nordosten von Italien tätigte Investitionen in ein Rapid Prototyping Labor und erwarb dafür einen German RepRap X400 Pro V3 3D-Drucker vom deutschen Hersteller German RepRap sowie einen 3D-Scanner.
Lieferant der 3D-Drucker und Scanner ist das italienische Unternehmen „3DZ“ der Vertriebspartner von German Reprap für den 3D-Druck-Markt in Italien ist. Wie Alice Marcato, Bio-Ingeneurin in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in einer Mitteilung auf 3dz.it berichtet, eignet sich Prototyping vor allem für Einzelteile, die den Schuh zusammensetzen, wie Gestalt, Einlagen, Sohlen, Absätze und Accessoires.

Im Labor können die Studenten die Schuhe einerseits mit einem 3D-CAD-Programm vorher am Computer erstellen oder mit der zweiten Methode per 3D-Scanner mittels Reverse Engineering ein physisches Modell einscannen. Das eingescannte Modell wird in einer CAD-Datei digitalisiert, kann nach Bedarf bearbeitet und anschließend mit dem 3D-Drucker ausgedruckt werden.
Bei der Produktentwicklung und Herstellung von Schuhen finden 3D-Drucker immer häufiger Anwendung. So entwickelt zum Beispiel das in Ettenheim ansässige Unternehmen „Oberle“ Orthopädieschuhe und nutzt dabei ebenfalls einen 3D-Drucker von GermanRepRap, in dem Fall den German RepRap X350 pro. Aber nicht nur der 3D-Druck sondern auch das 3D-scanning sucht sich seinen Weg in die Schuhmanufakturen. So berichteten wir zum Beispiel im Mai diesen Jahres vom Mode-Label „Hugo Boss“, dass 3D-Scanner für maßgeschneiderte Lederschuhe einsetzte. Alle Neuheiten zu dem Thema erfahren Sie auch in Zukunft auf unserer Themenseite „Schuhe aus dem 3D-Drucker“ und natürlich auch weiterhin kostenlos im Newsletter von 3D-grenzenlos (hier abonnieren).






