Gestern hat der indische Dienstleister Cremagine ein einzigartiges 3D-Objekt präsentiert, das so detailgetreu ist, dass man fast vergisst, dass es nur ein Abbild ist.

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Indischer Tempel
Mit Gold und Rubinen verziert glänzt das Werkstück aus dem 3D-Drucker. (Bild © Cremagine)

Indien ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, das ist bekannt, doch auch im Bereich der 3D-Drucktechnologie ist das südasiatische Land immer wieder dabei es mit anderen führenden Nationen aufzunehmen. Das beweist das neueste Produkt aus dem Hause Cremagine. Das kleine Modell eines indischen Tempels wurde mithilfe eines SLS 3D-Druckers (für selektiertem Lasersintern) von dem Hersteller 3D Systems (Sinterstation PRO) in einem Stück hergestellt und ist so detailgetreu, dass man für einen kurzen Augenblick vergisst, dass es sich dabei nur um ein 3D-Objekt handelt.

Als Grundlage des Objekts diente ein Modell, welches mit einem Ultimaker 2 fertiggestellt wurde. Anschließend konnten sich die Schmuckspezialisten bei Cremagine an die Arbeit machen: eine spezielle Folie aus 24 karätigem Gold wurde auf das Modell gelegt und Rubinen verzierten das Dach des Tempels und machten die Figur perfekt. Kitsch hin oder her, diese Art der Objektherstellung birgt mehr als nur Ästhetik, die Räume oder andere Ortschaften dekorieren soll.

3D-Drucker, die mit Metall, Plastik oder anderem Material arbeiten gibt es schon längst, doch was wäre, wenn auch Edelmetalle wie Gold eingesetzt werden könnten? Noch ist es leider nicht soweit, aber es gibt schon unzählige Ideen, wie man diesem Wunsch näher kommen kann.

Was an diesem Punkt aber entscheidend ist, ist dass 3D-Drucker eine Revolution in der Schmuckherstellung und auch in anderen Bereichen bedeuten könnte. Jedenfalls, wenn man sie so wie das indische Unternehmen nutzt. Wir gehen noch einen Schritt weiter und behaupten, dass eine solche detailgetreue Arbeit nur der Anfang ist, schon bald wird vieles mehr möglich sein.

Scrollt man sich durch das Archiv unseres Online-Magazins, dann mag dem einen oder anderen die unendlichen Möglichkeiten aufgefallen sein, die 3D-Drucker heute schon bieten können. Was wenn beispielsweise die Herstellung der eigenen Miniaturversion im Supermarkt irgendwann der Vergangenheit angehört und man bald auch Selfies ausdrucken kann, die einem im exklusiven Gold schimmern lassen?

Was sagt ihr dazu? Könnte die Idee des indischen Unternehmens noch mehr verändern? Hinterlasst einfach eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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