Kleidung:

Hans Fouché druckt Schuhe mit dem 3D-Drucker

Erst ein Vakuum-Staubsauger, jetzt Schuhe aus dem 3D-Drucker. Der südafrikanischen Erfinder Hans Fouché hat mit seinem Cheetah 3D-Drucker Rohlinge für Schuhe gedruckt. Mit einer Erweiterung seiner 3D-Druckers ließen sich die Schuhe in nur 6 Minuten drucken.

Der südafrikanische Erfinder Hans Fouché sorgt mit seinem Cheetah 3D-Drucker erneut für Aufsehen. Diesmal druckte er Schuhe in einer Rekordzeit von 60 Minuten. Bei den Schuhen handelt es sich um aus ABS-Kunststoff gedruckte Rohlinge, die mit Leder überzogen und auf Sohlen von Fouche’s Bekannten, Herrn Azuka, befestigt wurden.

Die Schuhrohlinge sehen zwar nicht sonderlich ästhetisch aus aber mit dem Lederüberzug, Sohle und Lederbändern „wird ein Schuh draus“. Nach Angaben des Erfinders kann das Komfort-Niveau des Schuhwerks angepasst werden. Auch eine Verkürzung der Produktionszeit sei noch möglich. Es handelt sich seinen Worten zufolge um eine ideale Kombination aus alter Handwerkskunst und neuer Technologie, dem 3D-Druck.

Ein Paar Schuhe wird innerhalb einer Stunde gedruckt. Würde der Cheetah 3D-Drucker aber mit zehn Extrudern arbeiten, könnte die Druckzeit auf beeindruckende 6 Minuten reduziert werden. Die X-Achse möchte Fouché auf 2 Metern verdoppeln. Das würde es ihm erlauben sogar gleichzeitig mit 20 Extrudern zu drucken.

Schuhe aus dem 3D-Drucker
Hans Fouché präsentiert seine Schuhe aus dem 3D-Drucker einmal als Rohling (links) und einmal mit Lederbezug und Sohle (Bild © Hans Fouché).

Bisher hat Fouché drei 3D-Schuhe entwickelt und ausgedruckt. Beim ersten Schuh handelt es sich um ein solides Modell, welches extrem stark und unzerbrechlich ist. Der zweite Schuh war hohl, sehr leicht aber zerbrechlich. Das dritte Schuhmodell verfügt über ein Teil-Hohlwabenmuster, der mit den Eigenschaften der ersten beiden Schuhe kombiniert wurde.

Die Materialkosten für die Herstellung eines Schuhs belaufen sich auf 1,30 bis 2,34 US-Dollar. Zusammen mit den Lohnkosten, den Lederbezug und Sohlen seien die Produktionskosten dennoch deutlich niedriger als bei der klassischen Herstellung. In einem geringen Umfang möchte Fouché in den Schuhverkauf einsteigen. Für den südafrikanischen Raum, der nicht von geringem Anteil von Armut geprägt ist, dürften sich Abnehmer für Fouché’s Schuhe aus dem 3D-Drucker finden.

Erst letzte Woche haben wir über Hans Fouché berichtet. Und zwar druckte er einen Vakuum-Staubsauger in Form einer Vase mit seinem Cheetah 3D-Drucker. Weitere Beispiele zum Thema „Schuhe aus dem 3D-Drucker“ gibt es auf der Themenseite zu sehen.


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