"Hobby Maker" aufgepasst:

Mit 3D-Drucker, Aluminium und Jeans zum eigenen Fahrrad

In den letzten Jahren konnten etliche Dinge mit 3D-Druckern hergestellt werden. Jetzt kann man sich auch mit ein paar ausgedruckten Aluminiumstangen und einer alten Jeans sein eigenes Fahrrad bauen.

Jingless Kit-Bauteile
Alle Bauteile für das eigene Fahrrad stammen aus dem 3D-Drucker. (Bild © indiegogo.com)

Es gibt unlängst Unternehmen und Hobby-Maker, die auf raffinierteste Art und Weise die 3D-Drucktechnologie nutzen um das eigene Fahrrad mit nicht mehr als ein paar ausgedruckten Bauteile zusammenzubauen. Jingless Kit heißt jetzt der neuste 3D-Baukasten und wurde dank einer Indie Gogo-Kampagne zur Realität.

Für 144 US-Dollar (130 Euro) kann sich jeder damit seinen eigenen Fahrradrahmen schrauben. Das Bauset enthält alles, was man dafür benötigt: Sämtliche vorgeschnittenen Leichtaluminium-Profile und -Rohre, aus dem 3D-Drucker stammende Bauteile aus PLA und nur einen Schraubenzieher. Ach ja, ein paar alte Jeans braucht man auch noch.

Fahrrad
So könnte das fertige Fahrrad mit dem Jingless Kit aussehen (Bild:© indiegogo.com)

In einem Video-Tutorial zeigt das Jingless-Team in einzelnen Schritten wie man sich den Rahmen zusammenbauen kann. Die Entwickler garantieren dabei ein völlig neues Bauerlebnis. Es sei ein toller Weg seine Baukünste zu verbessern und seine Kreativität anzukurbeln für neue Projekte. An dieser Stelle mag sich der eine oder andere Fragen: Was hat denn nun die Jeans damit zu tun?

Ganz einfach, diese wird in dünne Streifen geschnitten, zu Pulver geschrotet und anschließend mit Kunstharz vermischt. Später ergeben sie die einzelnen Gelenkteile des Fahrradrahmens. So einfach geht das! Die Betonung liegt hierbei auf „Rahmen“, denn es darf natürlich nicht erwartet werden, dass auch Reifen, Sattel oder Pedale in dem Jingless Kit enthalten sind. Nichtsdestotrotz: Selbst die Profis bauen sich ihre Fahrräder selbst, jetzt wird es also höchste Zeit, dass wir das auch machen.

Was haltet ihr davon? Würdet ihr euch eure Fahrräder auch selbst bauen? Hinterlasst einen Kommentar oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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3 Gedanken zu „Mit 3D-Drucker, Aluminium und Jeans zum eigenen Fahrrad“

  1. Kommt auch auf den Preis an! Die Idee, sein eigenes Fahrrad zusammen zu schrauben ist O.K., aber für 130 Eu. bekommt man schon einen gleichwertigen Rahmen beim Händler. Außerdem kommen ja noch jede Menge Teile (Räder, Reifen, Pedalen, etc. hinzu…

    1. Hallo Michael,
      da stimme ich dir vollkommen zu, dass ein Fahrradrahmen für 130 Euro auch bei einem guten Fahrradhändler erhältlich wäre und man ja noch sehr viel für die anderen Teile bezahlen muss. Es geht ja auch hauptsächlich um die Tatsache, das die Einzelteile des Rahmens aus dem 3D-Drucker kommen, es ist also für alle Bastler geeignet, die sich diesen Spaß erlauben wollen. Wer weiß, vielleicht kriegt man es auch irgendwann hin sich alle Teile selbst auszudrucken und zusammenzubauen!

      Viele Grüße
      Mayra

  2. Michael ich denke da kommt es auch drauf an es sich selbst zu bauen. Sagen zu können, das Fahrrad hab ich mir selbst gedruckt. Denn vieles was man selbst bauen kann, findet man im Handel oft günstiger, aber das ist eben nicht selbst gemacht…

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