
- KAV Sports und Jabil haben im Februar 2023 ihren 3D-gedruckten Fahrradhelm „Portola“ präsentiert.
- Vor rund einem Jahr hat der spanische Industriedesigner Vasi Ganea den Fahrradsattel VAEN aus dem 3D-Drucker vorgestellt.
- In der dazugehörigen Themenkategorie finden sie weitere Beispiele zum Thema 3D-Druck in der Fahrradbranche.
Elicit Ti-Sonnenbrille aus Titanresten
AIM und POC wollten einen nachhaltigeren Ansatz bei gleichzeitigem Fokus auf Leistung ermöglichen. Sie prüften, wie sie den 3D-Druck für die Entwicklung von Hochleistungssonnenbrillen anwenden könnten. Die Brille musste ein perfektes Gleichgewicht aus Steifigkeit und Flexibilität bieten. Der Fahrer sollte in der Lage sein, alle Details, die vor ihm liegen, mit absolutem Komfort zu sehen. Die Unternehmen entschieden sich für Titanreste in medizinischer Qualität als das Material der Wahl, um Komfort und Leistung mit der notwendigen Steifigkeit und Leichtigkeit zu erhalten. Das Material, das bei anderen Herstellungsprozessen übrig bleibt, trägt so dazu bei, den Einsatz von Neumaterialien zu minimieren.
Die Elicit Ti-Sonnenbrille aus Titanresten in medizinischer Qualität (Ti-6AI-4V) verfügt über federleichte Bügel, die auf jeder Seite eine minimale Fachwerkstruktur bietet, um die Steifigkeit zu erhöhen und die große Clarity-Linse fest an Ort und Stelle zu halten. Die Sicht bleibt so bei jeder Fahrt scharf. Das Brillenmodell ist streng auf 365 Exemplare limitiert und wiegt knapp 22 Gramm, bietet aber dank der Stärke des Titans optimale Steifigkeit, Komfort und Balance. Die Brille kostet 400 €. Für den 3D-Druck verwendete AIM Sweden das Elektronenstrahlschmelzen, eine Form der additiven Fertigung, bei der das feine Titanpulver mit einem Laser geschmolzen wird und die Bügeln schichtweise aufgebaut werden. Nach der Fertigstellung wird das übrige Material zurückgewonnen und neu geformt, damit es weiter verwendet werden kann.
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