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Lebensmitteldrucker "Foodini" erhält integrierten 3D-Scanner

Natural Machines, die Initiatoren hinter dem Projekt ‚Foodini‘, ein 3D-Drucker für Lebensmittel im Niedrigpreissegment, haben den Foodini um ein weiteres Feature ergänzt. Nach Angaben der Entwickler soll Foodini nun auch einen integrierten 3D-Scanner erhalten. Das dürfte das Medieninteresse des Kickstarter-Projekts weiter ankurbeln.

Natural Machines erweitert die Eigenschaften des Foodini-3D-Lebensmitteldrucker: Der bekannte 3D-Lebensmitteldrucker Foodini hat einen integrierten 3D-Scanner erhalten und wird damit an die Kunden versendet werden, wie die Entwickler auf ihrer Projektseite der Crowdfundingplattform Kickstarter mitteilten. Bislang hat der Foodini mit 157 Unterstützern rund 65.000 US-Dollar von den geforderten 100.000 US-Dollar einsammeln können. Beachtlich aber kein Vergleich zum Micro 3D – ein 3D-Drucker der in nur 11 Stunden 1,5 Millionen US-Dollar über Kickstarter einsammelte.

Wer den Lebensmitteldrucker bereits direkt über Kickstarter oder andere Vertriebswege erhalten hat, der muss sich keine Sorgen machen weil der 3D-Scanner in Foodini ohne Aufpreis enthalten sein wird.

Eigenschaften des im Foodini verbauten 3D-Scanners:

  • Einscannen eines Objekts
  • Speicherung der digitalen Form des Objekts und anschließend der 3D-Ausdruck (z.B. mit Schokolade)
  • Scannen eines Kuchens oder kleinen Gerichts möglich
  • Ideal geeignet für Dekorationen auf Buffets oder dekorativen essbaren Elementen auf Lebensmitteln
  • Scanner-Auflösung von 0,1 mm

Software-Updates und API-Schnittstelle

Foodini Lebensmitteldruck Plätzchen und Kekse

Weihnachtsplätzchen in außergewöhnlicher Sternen-Form: Die bisherigen Ergebnisse des Foodini-Druckers überzeugen vor allem Technik-Liebhaber und bedürfen einer gewissen Offenheit gegenüber neuen Technologien. Ob der Foodini sich aber mit aufwendigen Formen von Gebäcken allein durchsetzt, bleibt abzuwarten (Screenshot © NATURAL MACHINES).

Da es sich bei Foodini um ein »verbundenes Gerät« handelt, welches mit dem Internet verbunden ist werden die Käufer des Lebensmitteldruckers regelmäßig Software- und Firmware-Updates erhalten sobald die Aktualisierungen verfügbar sein. Der 3D-Scanner wird über eine Reihe von Features verfügen, die aufgerüstet werden können indem ein Software-Update erfolgt.

Die Updates gewährleisten die zusätzlichen Funktionen des Druckers. Der Foodini wird durch die Update-Funktion immer auf dem neuesten technischen Stand sein. Eine API-Freigabe wurde ebenfalls integriert mit welcher Dritte einfach Anwendungen mit dem 3D-Scanner entwickelt werden können. Nach Angaben der Entwickler muss man kann technisches Genie sein, um Anwendungen zu entwickeln, da es in Zukunft kinderleicht sein wird 3D-Objekte einzuscannen und auszudrucken.

Der 3D-Lebensmitteldrucker Foodini gehört zu den ersten Entwicklungen im Bereich der kundenspezifischen Lebensmittelherstellung, bei der die Zielgruppe der Endverbraucher selbst ist und könnte somit in ein paar Jahren die Lebensmittelindustrie revolutionieren. Jedoch arbeiten nicht nur einzelne Entwickler und kleine Firmen an einer 3D-Lebensmitteldrucktechnik sondern auch große Unternehmen. So plant der italienische Nudelhersteller Barilla in Zukunft eine ganze Reihe seiner Nudelprodukte mit einem 3D-Drucker herzustellen.

Der Einsatz der 3D-Drucktechnik wird sich weiterentwickeln. Geht es nach den entwickelnden Unternehmen, wird es bald für Normalverbraucher möglich sein sich ihre Lebensmittel zu Hause im gewünschten Mischverhältnis und Form selbst auszudrucken. Die Meinungen gehen auseiander. Die einen meinen der Lebensmitteldrucker könnte bald zu einem normalen Haushaltsgerät wie ein Standmixer oder Toaster werden. Andere sehen den Foodini bestenfalls als Ersatz für den Schokoladenbrunnen. Was ist Eure Meinung?

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