Im Kampf gegen COVID-19 helfen realitätsnahe Dummies die Behandlung von COVID-19-Patienten zu trainieren. Mit dem Dummy können 2.000 Fachkräfte verschiedene, lebensrettende Behandlungsmethoden trainieren. Die digitale Grundlage für die Herstellung der Dummies entstand mithilfe von 3D-Scannern.

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In Zeiten von COVID-19 sollen lebensechte Dummys, die mit 3D-Scannern von Artec 3D entstanden sind, Notärzten und Medizinern dabei helfen, den Ernstfall zu üben. Das erklärt Artec 3D in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. 2.000 medizinische Fachkräfte können von Lifecast Body Simulation in zwei provisorischen Krankenhäusern für die Intensivpflege geschult werden. Sie sollen lernen, die COVID-19-Symptome wie Atemwegskomplikationen und Atembeschwerden besser zu erkennen und zu behandeln. Humanetics setzt bei seiner Crash-Test-Dummy-Familie 2018 auf die Herstellung mit dem 3D-Drucker.

Realistischere Abbildungen von Menschen

Dummy im Rettungswagen
Die Dummies werden dazu eingesetzt, die Rettung der Patienten zu üben (Bild © Artec 3D).

Zur Schulung wird nicht nur der reine Körper kopiert, auch die Atemfähigkeit und Vitalzeichen wie ein Puls sollen überprüfbar werden.

John Schoonraad, Mitbegründer und Creative Director bei Lifecast Body Simulation, erklärt in der Mitteilung:

„Man kann viel Schaden anrichten, wenn man eines der lebensrettenden medizinischen Verfahren falsch anwendet. Wenn medizinisches Personal allerdings zunächst an einem Silikonkörper geübt hat, erleichtert sich durch die gewonnene Routine die Arbeit mit einem echten Körper.“

Um sicherzustellen, dass die Dummys möglichst realistisch wirken, muss der Prozess der Herstellung detailliert und gründlich sein. Für die Erfassung und Nachbildung der Einzelheiten eines menschlichen Kopfes wurde der 3D-Scanner Artec Eva für die Detailarbeit genutzt.

Vorteile des 3D-Scans

Dummy in Intensivbett, beatmet
Die Dummies helfen zum Beispiel bei der Übung der Beatmung von Intensivpatienten (Bild © Artec 3D).

Artec 3D 3D-Scanner wie Artec Eva erfassen mit Strukturlicht die Oberfläche sicher, schnell und hochpräzise. Digitale Kopien lassen sich in wenigen Minuten erstellen.

„Durch 3D-Scans erhalten wir viel realistischere Abbildungen von Menschen. Anders als bei der Körperabformung kann man bei ihnen zum Beispiel die Augen öffnen“, sagt John Schoonraad.

Die moderne Technik erlaubt es außerdem, dass die notwendigen Gesichtsausdrücke oder Körperpositionen wiederholt gescannt werden, wenn ein neuer Scanvorgang nötig ist. Echte Haare auf dem Kopf, bei den Wimpern und Augenbrauen sorgen für den letzten Schliff und verstärken so den lebensechten Eindruck. Kameras am Hals der Dummies helfen bei der Intubationsschulung. Das medizinische Personal lernt dabei, die richtigen Beatmungsschläuche in den Hals einzuführen. Die realitätsnähere Ausbildung soll und wird langfristig Leben retten.

» Mehr zum Thema: Über 70 Beispiele und Projekte zum Einsatz von 3D-Druck im Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2

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